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Mach ich mal eben schnell – Immobilienprivatverkauf

Ein Haus verkaufen? So schwierig kann das doch nicht sein. Denn die Nachfrage ist ja derzeit hoch. Wer sich jedoch genauer mit dem Verkauf einer Immobilie beschäftigt, muss feststellen: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Oder wissen Sie genau, wie viel Ihre Immobilie wert ist, worauf Sie bei Besichtigungen achten müssen oder wie Sie einen zahlungskräftigen Käufer finden?

Wie viel ist meine Immobilie wert?

Die meisten Eigentümer wissen noch, wie viel ihre Immobilie beim Kauf gekostet hat. Doch was ist sie jetzt wert? Verschiedene Faktoren müssen berücksichtigt werden: Lage, Grundstücksgröße, Wohnfläche, Art der Immobilie, Ausstattung, Baujahr, durchgeführte Renovierungen und bauliche Veränderungen, die Marktlage sowie Besonderheiten. Dafür empfiehlt es sich jedoch, einen Immobilienexperten zu Rate zu ziehen, der sich täglich mit der Preisdynamik vor Ort beschäftigt.

Welche Dokumente brauche ich?

Außerdem benötigen Sie zum Immobilienverkauf auch etliche Unterlagen wie Grundbuchauszug, Baupläne, eine Flurkarte oder einen Energieausweis. Falls diese noch nicht vorliegen, müssen sie beantragt werden. Bereiten Sie sich schon mal auf viele Stunden bei Ämtern und Behörden vor.

Liegen alle Dokumente vor, geht es ans Erstellen des Exposés. Hierbei kommt es darauf an, die Zielgruppe genau zu kennen, für die die Immobilie geeignet ist: junge Familien, Rentnerehepaar oder vielleicht Investoren oder Anlegen. Die Zielgruppe hat natürlich Einfluss darauf, wie viel Geld Sie für ihre Immobilie bekommen können. Ein Immobilienprofi kann Ihnen sagen, wer die richtige Zielgruppe für Ihr Objekt ist.

Wie führe ich Besichtigungen durch?

Lässt das Exposé viele Fragen offen, quillt das Postfach des Verkäufers meist über. Individuelle Besichtigungen zu vereinbaren, wird dann oft schwierig. Eine Massenbesichtigung durchzuführen ist anstrengend. Außerdem möchten die meisten Verkäufer keine Massen an fremden Personen durch die Wohnung führen, in der sie noch wohnen. Denn sie fürchten den Überblick zu verlieren und Opfer sogenannten Besichtigungstourismus zu werden. Ein Profimakler kann Sie davor bewahren.

Wie wähle ich einen Käufer aus?

Sind nach der Besichtigung nur noch wenige ernsthafte Interessenten übrig, geht es darum, einen Käufer auszuwählen. Dabei muss unbedingt geprüft werden, ob die Finanzierung gesichert ist. Ein Profimakler kann das prüfen. Oftmals versuchen Käufer außerdem den Eigentümer im Preis herunterzuhandeln. Beim Hausverkauf ist also auch ein wenig Verhandlungsgeschick gefragt. Wer sich verunsichern lässt, verkauft schnell unter Wert.

Die hier gestellten Fragen sind nur einige, die Privatverkäufern im Laufe des Verkaufsprozesses durch den Kopf gehen.

Möchten Sie sich zum Verkauf Ihrer Immobilie unverbindlich beraten lassen? Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern.

Foto: © gorodenkoff

Familienstreit vermeiden – Immobilie rechtzeitig vererben

Experten gehen davon aus, dass inzwischen jedes zweite Erbe eine Immobilie umfasst. Damit um das Erbe kein Streit entsteht, kümmern sich viele lieber schon zu Lebzeiten darum. Immobilien, Geld und Unternehmen können frühzeitig auf die Nachkommen übertragen werden. Jedoch gibt es hierbei auch Fallstricke.

Wenn Sie Ihr Erbe nicht im Testament geregelt haben, entscheidet der Gesetzgeber über die Erbfolge. Erben sind dann Ehepartner, Kinder oder Enkel, Eltern oder Geschwister. Geht das Erbe zum Beispiel an drei Kinder, würde es unter ihnen aufgeteilt. Jedes Kind bekäme also ein Drittel. Während Geld relativ einfach aufzuteilen ist, ist die Teilung einer Immobilie durch drei schon schwieriger. Nicht selten stellt das die Erben vor große Herausforderungen. Denn selbst wenn die Erben sich einig sind, kostet der Erbmarathon viel Zeit und Mühe.

Deswegen übertragen immer mehr Deutsche das Erbe schon zu Lebzeiten. In Behördensprache nennt sich das: Vorweggenommene Erbfolge. So können Sie erstens selber regeln, wer was bekommt. Und zweitens können Erbschaftssteuer und Pflichtteil reduziert werden. Lassen Sie sich hierbei jedoch besser von einem Immobilienprofi beraten. Das Vorerbe ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Immobilie an bestimmte Personen, wie Ehegatten oder Kinder, übertragen werden soll. So können Sie zum Beispiel Ihren Kindern einen möglichst sorglosen Start in das Berufsleben ermöglichen oder den Ehepartner absichern.

Das Vorerbe ist dabei aber keine reine Schenkung. Denn sollte der Immobilienkredit noch nicht abgezahlt sein oder Schulden bestehen, werden diese mitübertragen. Außerdem ist eine Übertragung in der Regel auch an Bedingungen geknüpft. Denn wenn Sie Ihr gesamtes Vermögen – egal ob Geld oder Immobilien – zu Lebzeiten übertragen, geben Sie ja Ihre Existenzgrundlage aus der Hand. Deshalb ist es für Sie wichtig, Ihre Existenz zu sichern, indem Sie Rechte am Vermögen behalten. Denn es ist Ihnen erlaubt, das übertragene Vermögen zu nutzen und zu verwalten. Dies nennt sich Nießbrauchrecht. Es empfiehlt sich also, alle denkbaren Interessenlagen und Ihre Rechte am Vermögen im Übergabevertrag zu regeln.

Wenn Sie Ihre Immobilie vorzeitig an die künftigen Erben übertragen, wird meist ein lebenslanges Wohnrecht für den Vererbenden im Vertrag festgeschrieben. So kann Ihre Wohnung weder verkauft noch vermietet werden, solang Sie darin wohnen. Außerdem ist es ratsam, Rückforderungsrechte in den Vertrag aufzunehmen. Das ist dann wichtig, wenn der Erbe die Immobilie verkaufen will oder verschuldet ist. Sollte eine Privatinsolvenz drohen, können Sie Ihr Erbe zurückerhalten, damit es nicht gänzlich verloren geht.

Um hier als Erblasser den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Dieser berät Sie, wie Sie Ihr Immobilien-Erbe am besten sichern.

Fragen Sie sich, was aus Ihrer Erbimmobilie werden soll? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © MIND_AND_I

Wohnen über Generationen hinweg

Das Generationenhaus macht es möglich. Die Großeltern passen auf die Enkel auf und erhalten dafür selber Hilfe im Alltag. Bei immer mehr Menschen setzt sich wieder die Erkenntnis durch, dass das gemeinsame Wohnen mehrerer Generationen unter einem Dach eine Bereicherung für Alle ist. Für Experten ist das Generationenhaus das Konzept der Zukunft.

In den meisten Fällen teilen sich Familienangehörige – also Kinder, Eltern und Großeltern – ein Haus. Gelegentlich wohnen aber auch Freunde, Bekannte oder sogar Fremde gemeinsam in einem Projekt, um den Alltag gemeinsam zu bestreiten. Häufig wird in separaten Wohnungen gewohnt, was jeder „Kernfamilie“ den persönlichen Rückzugsort und die nötige Privatsphäre sichert. Für einige Familien ist es jedoch wichtiger, stärker als Gemeinschaft zusammenzuleben. Solche Familien legen Wert auf Räume, in denen sie sich begegnen. Sie teilen sich zum Beispiel Wohnzimmer und Küche und nutzen den Garten gemeinsam.

Ein Generationenhaus bietet natürlich Vorteile, bei denen ein Einfamilienhaus kaum mithalten kann. Hier müssen Sie sich keine Vorwürfe Ihrer Eltern anhören, warum Sie sie so lange schon nicht mehr besucht haben. Die viele Zeit für die Familie ist für die meisten ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Entscheidung für ein Generationenhaus. Dazu kommt die gegenseitige Entlastung, die diese Wohnform bietet. Die Großeltern erhalten Hilfe im Alltag von ihren Kindern, dafür helfen Sie bei der Betreuung der Enkel. Dabei genießen besonders Senioren, ihre Familienmitglieder um sich zu haben und an deren Leben aktiv teilzunehmen. Ebenso nützt es den Kindern, von den Erfahrungen ihrer Großeltern zu lernen.

Für Senioren, die vielleicht hilfe- oder pflegebedürftig sind, stellt das Generationenhaus einen besonderen Vorteil dar. Die Familienmitglieder können sich um ihre Großeltern kümmern und diese können den Umzug in ein Pflegeheim vermeiden. Das bedeutet nicht nur mehr Unabhängigkeit, sondern auch eine deutliche Kostenersparnis.

Allerdings kann ein Generationenhaus auch Nachteile haben. Für manche Menschen ist eine zu große räumliche Nähe ein Problem. Wer Ruhe und Zurückgezogenheit sucht, für den empfiehlt sich ein Generationshaus nur dann, wenn eine ausreichende räumliche Trennung besteht. Denn wo Kinder leben, ist in der Regel auch Lärm nicht zu vermeiden. Außerdem kommt es auch dort, wo Menschen auf engerem Raum zusammenleben, häufiger zu Konflikten. Gerade die Altersunterschiede sorgen öfters für Differenzen bei Fragen der Kindererziehung, der Haushaltsführung oder Planung des Alltags. Wer also in ein Generationenhaus ziehen möchte, sollte sich im Klaren sein, worauf er sich einlässt. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, bereits im Vorhinein genaue Absprachen über das Zusammenleben zu treffen und alle Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen.

Hat das Generationenhaus aber eine gute Mischung aus Rückzugsmöglichkeiten und Gemeinschaftsräumen, kann die gesamte Familie von dieser Wohnform profitieren.

Überlegen Sie sich, ob ein Generationenhaus etwas für Ihre große Familie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © Wavebreakmedia

Wie will ich im Alter wohnen?

Das ist eine Frage, die Sie nie zu früh stellen können. Beim Kauf des eigenen Hauses oder der Eigentumswohnung denken die wenigsten daran, dieses später möglicherweise noch einmal verlassen zu müssen. Doch der Traum, im Eigenheim alt zu werden, ist nicht immer realistisch.

Wenn die Kinder das Haus verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen, wirkt das eigene Haus plötzlich groß und leer. Ein Grund, die Immobilie gegen etwas Kleineres zu tauschen, ist das jedoch selten. Dennoch stellt sich hier bei vielen zum ersten Mal die Frage: Will ich hier wirklich für immer wohnen? Anstatt diesen Gedanken so schnell wie möglich zu unterdrücken und als pessimistischen Unsinn abzutun, macht es Sinn, sich in Ruhe damit auseinander zu setzen. Denn Fakt ist: Die meisten Immobilien, die in jungen Jahren gekauft werden, sind dazu angedacht, Platz für eine Familie zu bieten und nicht ein älteres Ehepaar oder eine alleinstehende pflegebedürftige Person zu beherbergen.

Mit 50 mögen steile Treppen, mehrere Kilometer Entfernung zum nächsten Supermarkt und ein großer Garten, der regelmäßig gemäht und gewässert werden will, noch kein Problem darstellen. Mit 75 kann das schon ganz anders aussehen. Wer frühzeitig überlegt, wie er seinen Lebensabend verbringen will, dem stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl: Soll das Eigenheim in naher Zukunft barrierefrei umgebaut oder irgendwann gegen eine altersgerechte Wohnung getauscht werden? Will vielleicht eines meiner Kinder das Haus übernehmen? Kann ich mir vorstellen, irgendwann in einer Seniorenresidenz zu leben? Oder will ich im Ruhestand noch einmal etwas ganz Neues ausprobieren und meinen Altersitz im Ausland beziehen?

Die Antworten auf diese Fragen hängen vielfach auch von der finanziellen Situation, dem familiären Umfeld und der näheren Umgebung der Immobilie ab. Wenn Sie jetzt schon anfangen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, treffen mögliche gesundheitliche und finanzielle Veränderungen im Alter Sie weniger überraschend. So können Sie Ihre Zukunft nach den eigenen Vorstellungen gestalten.

Dabei müssen Sie nicht gleich vom Worst Case Szenario ausgehen. Schon kleinere Veränderungen können dazu führen, dass eine andere Wohnsituation besser geeignet ist: Warum nicht schon mit 60 Arbeitszimmer und Schlafzimmer tauschen, sodass Sie im Fall der Fälle eine abgeschlossene Wohnung im Erdgeschoss haben? Sollte Ihnen das Treppensteigen irgendwann schwer fallen, meistern Sie den Alltag so sehr viel bequemer. Oder wie wäre es, wenn Sie jetzt schon nach einer zentral gelegenen Zweitwohnung suchen, in der zunächst Ihr Kind wohnen kann, mit dem Sie dann später tauschen? So sind Sie nicht auf ein Auto angewiesen, wenn Ihre Sehkraft im Alter nachlässt. Vielleicht haben Sie auch den Wunsch, später in der Nähe Ihrer Kinder zu wohnen? Warum also nicht schon jetzt nach einer altersgerechten Wohnung in der selben Stadt suchen, die Sie zunächst vermieten? Je früher Sie sich mit dem Altern auseinandersetzen, desto einfacher ist es, Ihre spätere Wohnsituation nach Ihren genauen Vorstellungen zu gestalten.

Das heißt nicht, dass Sie mit Mitte 50 schon für jedes Szenario, das eintreten könnte, eine passende Lösung haben müssen. Wichtiger ist es, dass Sie sich mit den größeren Problemquellen auseinandersetzen und eine grobe Vorstellung davon entwickeln, wie Sie in Zukunft leben möchten.

Sie wollen Ihr Haus in Zukunft verkaufen oder sind auf der Suche nach einer kleineren Immobilie? Wir beraten Sie gerne.

Foto © monkeybusinessimages

Onlineshopping zum Anfassen

 „Zu verkaufen“-Schilder statt der neusten Mode in der leergefegten Fußgängerszone: Jahrelang lag die Befürchtung in der Luft, dass der Onlinehandel den Tante-Emma-Laden von nebenan komplett verdrängt. Zwar ist der Online-Trend unverändert groß, während Einzelhändler teils um jeden Kunden kämpfen. Dennoch sind Experten sich sicher: Kunden wollen kein Entweder-Oder, vielmehr sollten Händler auf Multichannel-Konzepte setzen. Wessen Handelsfläche gerade eine Leerstandsphase hat, für den könnten die lokalen Filialen von Onlinehändlern, die Lösung sein.

IKEA hält nicht länger am gewohnten Verkaufskonzept fest. Die Reise durch das bis ins Detail durchgestylte Möbelhaus ist nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich den schwedischen Einrichtungsstil nach Hause zu holen. Hemnes, Kallax, Malm und Co können mittlerweile auch bequem per Mausklick bestellt werden. Selbst die Lebensmittelbranche setzt immer stärker auf den Onlinevertrieb. Einer Statista-Umfrage zufolge bestellt bereits jeder dritte Deutsche Lebensmittel online.

Doch der Trend funktioniert auch andersherum. Online bekannt gewordene Unternehmen wie MyMüsli, MyToys oder Mr. Spex setzen schon seit längerem auf den Filialbetrieb. Nun gesellen sich auch Onlinegrößen wie Zalando oder Notebooksbilliger.de dazu. In den USA gibt es bereits die ersten Amazon Buchläden und Möbelgeschäfte und auch in Deutschland wagt Amazon sich mit einem Store in Oberhausen ins Einkaufszentrum. Auf einer kleinen Verkaufsfläche stellt der Konzern dort seine Eigenprodukte wie Alexa, Echo und Fire TV vor.

Die Anforderungen, die sich an die lokalen Gewerbeimmobilien der Internethändler stellen, sind andere, als die des klassischen Einzelhandels. Online und Offline-Vertrieb müssen gut miteinander vernetzt sein. Statt überladene Geschäfte mit einer möglichst großen Auswahl, setzt man auf minimalistisch ausgestattete Showrooms, in denen die persönliche Beratung im Vordergrund steht. Was im Geschäft nicht vorrätig ist, kann online schnell bestellt werden – entweder in den Laden oder direkt nach Hause.

Standorte können so von der Präsenz der Onlinehändler profitieren, die in den lokalen Filialen einen Vorteil durch ihre Bekanntheit aus dem Internet haben. So könnten es namhafte Onlinegrößen auch schaffen sich an Standorten zu halten, die sonst prädestinierte Leerstände sind. Die Ansiedlung neuer Geschäfte macht auch Wohnlagen attraktiver. Denn eine gute Lage definiert sich laut Gabler Wirtschaftslexikon unter anderem auch durch gute bis sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.

Gleichzeitig zeigen Studien laut e-tailment.de, dass der Online-Umsatz in Regionen steigt, in denen eine stationäre Filiale eröffnet wurde. So profitieren auch die Onlinehändler von lokalen Filialen. Gerade kleinere Unternehmen, können ihren Bekanntheitsgrad so steigern. Kunden kaufen nicht mehr nur über eine Plattform. Sie informieren sich online und kaufen dann im Geschäft nebenan. Onlinehändler, die auch eigene Filialen betreiben, verringern so ihr Risiko, potenzielle Kunden an die lokale Konkurrenz zu verlieren.

Sie haben eine Ladenfläche zu verkaufen und suchen nach dem richtigen Käufer? Wir unterstützen Sie beim kompletten Verkaufsprozess.

Foto: © SEASTOCK

Cooles Haus – Mit der richtigen Klimaanlage

Wird Ihre Dachgeschosswohnung im Sommer zum Backofen? Schlafen Sie schlecht wegen der trocknen Luft? Besonders in Städten ist Hitze ein Problem. Denn Hauswände speichern die Wärme und geben sie nachts nur langsam ab. Auf dem Land sinken die Temperaturen dagegen zwar schneller, aber auch hier können sich tagsüber die Zimmer richtig aufheizen. Klimaanlagen können Ihnen helfen, sich und Ihrem Heim im Sommer eine Abkühlung zu verschaffen.

Neben der Wärmedämmung ist eine Klimaanlage wohl die effektivste Methode, um die eigenen vier Wände abzukühlen. Größere Geräte, sogenannte Split-Geräte, die sich an der Außenwand anbringen lassen, können mehrere Räume kühlen. Split-Geräte bestehen aus einem Außenteil mit Kompressor, das an der Außenwand angebracht wird und einem Innenteil mit der eigentlichen Kühleinheit. Dadurch, dass sich der Kompressor außen befindet, ist die Geräuschbelastung geringer. Allerdings bringen diese Klimaanlagen einige Nachteile mit sich. Sie sind in der Anschaffung meist teuer und fressen viel Strom. Es empfiehlt sich also, auf eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse zu achten. Moderne Inverter Klimaanlagen können den Stromverbrauch um mehr als die Hälfte senken.

Bevor Sie aber eine Klimaanlage einbauen lassen, ist eine fachgerechte Planung durch einen Experten nötig. Um wie viele und welche Räume geht es? Wie große ist das Raumvolumen der in Frage kommenden Räume? Wie groß sind Fensterflächen? Und wie stark ist die Sonneneinstrahlung? Danach richtet sich die Wahl des Klimaanlagensystems.

Die Kosten für Split-Geräte beginnen bei 2.000 Euro zuzüglich der Kosten für die Installation in Höhe von etwa 300 Euro, denn die elektrischen Anschlüsse dürfen nur vom Fachmann angebracht werden. Zur Verlegung von Kabeln und Lüftungsrohren können auch Wanddurchbrüche oder sogar Kernbohrungen nötig werden. Auch hier empfiehlt es sich, im Zweifel immer einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Außerdem kennt ein erfahrener Fachmann Vor- und Nachteile einzelner Modelle, wie die Lautstärke und Energieeffizienz. Fest installierte Klimaanlagen verursachen weitere Betriebskosten, denn sie müssen alle zwei Jahre durch den Klima-Service gewartet und gereinigt werden. Nur so sind das Funktionieren des Filters und die Versorgung mit frischer, keimfreier Luft gewährleistet.

Es gibt aber auch kleinere, mobile Geräte, sogenannte Monoblock-Anlagen. Diese eignen sich gut, um einzelne Zimmer zu klimatisieren. Ihr Vorteil: sie sind sofort einsatzbereit. Jedoch muss die warme Abluft durch einen Schlauch aus dem Zimmer geführt werden. Entweder lässt dieser Schlauch durch ein offenes Fenster die warme Luft ab oder durch einen Durchbruch der Außenwand. Mit den nötigen handwerklichen Fähigkeiten können Eigenheimbesitzer das selbst durchführen. Dann ist das mobile Gerät aber mehr oder weniger an den jeweiligen Raum gebunden. Die Kosten für mobile Klimaanlagen beginnen im mittleren dreistelligen Bereich.

Lohnt sich der Einbau einer Klimaanlage vor dem Verkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © tommaso79

Haus verkauft, Neubau noch nicht fertig – Was nun?

Es ist der Horror eines jeden Häuslebauers: Die alte Immobilie ist verkauft, die Kisten für den Umzug schon gepackt und plötzlich verzögert sich etwas am Bau, sodass dieser nicht zum geplanten Termin fertig wird. Was kann man in einer solchen Situation tun?

Tatsächlich sind Ihre Optionen hier sehr situationsabhängig. Im Idealfall lesen Sie diesen Artikel noch bevor Sie den Kaufvertrag für Ihre alte Immobilie abschließen, weil Sie bereits mit einer möglichen Verzögerung rechnen. Dann bleiben Ihnen noch mehrere Möglichkeiten.

Wenn Sie damit rechnen, dass der Einzug in Ihren Neubau sich verzögern könnte oder Sie Ihr Haus schon verkaufen, bevor Sie tatsächlich planen ausziehen, können Sie sich mit den neuen Besitzern direkt im Kaufvertrag auf ein zeitlich begrenztes Wohnrecht einigen. Was genau Sie hier vertraglich festlegen, sollten Sie vorher mit einem Immobilienexperten besprechen, damit stellen Sie sicher, dass der aufgesetzte Vertrag der Prüfung eines Notars standhält.

Anderenfalls können Sie mit dem neuen Besitzer auch einen Zwischenmietvertrag aufsetzen. Dieser ist unabhängig vom Kaufvertrag und kann theoretisch auch nach dem Verkauf noch abgeschlossen werden. Dann sind Sie jedoch in einer schlechteren Verhandlungsposition und zudem abhängig von den Plänen des neuen Besitzers. Denn wenn Sie sich kurzfristig doch länger in Ihrer alten Immobilie bleiben wollen, hat dieser vermutlich bereits eigene Umzugspläne gemacht.

Stehen Sie nun kurzfristig vor dem Problem, dass Ihr Neubau nicht rechtzeitig fertig wird, kommt es darauf an, ob Sie ein leeres Grundstück gekauft haben und selbst Bauherr sind oder ob Sie ein geplantes Objekt bei einem größeren Bauträger erworben haben. Ist ersteres der Fall, sind Sie selbst für die Verzögerung verantwortlich und müssen sich dementsprechend eigenständig um eine Zwischenunterkunft bemühen.

Sollten Sie jedoch zum Beispiel eine Eigentumswohnung gekauft haben, die Teil eines größeren Bauprojekts ist, haftet in der Regel der Bauträger für Verzögerungen. Voraussetzung hierfür ist, dass im Vertrag ein genaues Einzugsdatum vereinbart wurde. Wenn die Wohnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig ist, muss der Bauträger Sie zwischenzeitlich entweder selbst in einer gleichwertigen Zwischenunterkunft unterbringen oder Ihnen eine Entschädigung zahlen.

Diese Entschädigung entspricht einer Vergleichsmiete für den Zeitraum, in dem Sie nicht in Ihrer neuen Immobilie wohnen konnten. Zusätzlich hierzu müssen die Kosten für eine nicht vergleichbare Zwischenunterkunft (zum Beispiel eine deutlich kleinere Wohnung) oder ein Hotelzimmer übernommen werden. Auch weitere Kosten, die durch den verzögerten Umzug entstehen müssen vom Bauträger gezahlt werden. Welche Kosten genau dazu zählen, ist vom Einzelfall abhängig. Gängige Beispiele sind die Maklerkosten für die Beschaffung der Zwischenunterkunft und die Kosten für den zusätzlichen Umzug. Grundlage hierfür ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2014.

Sie wollen Ihr Haus verkaufen und für den Fall der Fälle gewappnet sein? Wir beraten Sie gerne. Auch auf der Suche nach einer Zwischenunterkunft stehen wir Ihnen zur Seite.

Foto: © welcomia

Geld verdienen mit dem eigenen Strom

Windrad im Garten, Solaranlage auf dem Dach, Blockheizkraftwerk im Keller – Immer mehr Deutsche wollen die steigenden Stromkosten nicht mehr mitmachen und suchen Wege, um sich von den Energiekonzernen unabhängig zu machen. Durch neue Technologien und Konzepte lassen sich nicht nur Stromkosten sparen. Mit der Erzeugung von Strom lässt sich sogar Geld verdienen.

Neben der Einspeisung ins Stromnetz oder dem Handeln an der Strombörse lässt sich auch mit dem Teilen von Strom Geld verdienen. So wie Autos bei Car-Sharing oder Wohnungen bei AirBnB lässt sich inzwischen auch Strom teilen. Immer mehr private Haushalte produzieren ihren eigenen Strom mit Solar- oder Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken. Dabei versorgen manche nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Möglich ist das durch zwei neue Entwicklungen:

  1. Internetplattformen für Strom-Sharing

Die Digitalisierung ermöglicht die intelligente Vernetzung von privaten Stromerzeugern. Anbieter wie „sonnen“, „enyway“, „buzzn“ oder „beegy“ bringen private Stromproduzenten und Verbraucher zusammen. Auf den Internetplattformen können Produzenten ihren überschüssigen Strom verkaufen. Das rentiert sich mehr als die Vergütung, die der private Stromerzeuger durch die Einspeisung ins Stromnetz erhält.

  1. Effizientere Batteriespeicher

Die meisten Menschen sind nicht zu Hause, wenn mittags die Sonne für viel Strom sorgt. Sie können ihn also nicht verbrauchen. Abends, wenn es dunkel ist, wird mehr Strom verbraucht, aber die Sonne scheint nicht mehr. Effizientere Batterien machen es möglich, die Energie vom Mittag für den Abend zu speichern. Und das lässt sich noch erweitern: Batterien, die freie Kapazitäten haben, weil gerade keine Sonne scheint und kein Wind weht, können den überschüssigen Strom speichern, der dort entsteht, wo gerade Sonne und Wind im Überfluss vorhanden sind. Mitglieder der „sonnenCommunity“ erhalten sogar dauerhaft kostenfreien Strom zur Deckung des Eigenbedarfs, wenn sie ihre „sonnenBatterien“ dem öffentlichen Stromnetz als kurzfristigen Zwischenspeicher zur Verfügung stellen.

Das Ganze funktioniert dann folgendermaßen: Durch intelligente Stromzähler – sogenannte Smart Meter – kann eine Software zu jeder Zeit erkennen, wie viel Strom produziert und verbraucht wird. Ist zu viel Strom vorhanden, kann er in den Batterien gespeichert werden. Besteht dagegen eine hohe Nachfrage, kann der Strom aus den Batterien ins Netz gespeist werden. So wird sichergestellt, dass immer ausreichend Energie verfügbar ist.

Die Demokratisierung der Stromversorgung hat begonnen. Ist das das Ende der Energieriesen?

Benötigen Sie einen Energieausweis oder eine Energieberatung? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

Foto: © DiyanaDimitrova

Warum Sie auf gute Immobilienfotos nicht verzichten können

Angesichts der hohen Nachfrage meinen viele, dass sich ihre Immobilie auch mit schlechten Fotos schnell verkauft. Schlechte Fotos führen aber häufig zu unnötigen Besichtigungen, bei denen Interessenten sagen: „Das habe ich mir anders vorgestellt.“ Und auch des Preis der Immobilie können Sie besser durchsetzen, wenn sich der positive Eindruck von den Fotos vor Ort bestätigt. Faustregel: Je besser die die Fotos, desto leichter können sich Interessenten entscheiden, ob Ihre Immobilie für sie in Frage kommt.

Der Gesamteindruck zählt! Wir kennen es aus der Werbe- und Lebensmittelindustrie: Weniger ist oft mehr. Fotos von Immobilien wirken besser, wenn sie einen „aufgeräumten“ Eindruck machen. Sind Räume vollgestellt, stört das die Vorstellungskraft des Interessenten und es fällt ihm schwer, seine zukünftige Wohnung zu sehen. Experten raten: Wenn Sie Fotos von möblierten Räumen oder Garten und Hof machen, sollten diese „entpersonalisiert“ werden. Also private Gegenstände, wie Kleidung, Zahnbürsten, Rasenmäher oder Ähnlichem, sollten im Bild nicht zu sehen sein. Zu empfehlen sind Probefotos, um solche störenden Kleinigkeiten zu entdecken.

Ebenso wichtig für überzeugende Immobilienfotos sind helle Zimmer. Zugezogene Vorhänge oder Jalousien sowie Gegenlicht verdunkeln Räume und Außenansichten einer Immobilie. Helle Räume sind einladender. Sollte jedoch die pralle Sonne ins Zimmer scheinen, werden Fotos überbelichtet. Deshalb ist es sinnvoll, die Zeit genau abzupassen, wann ideales Licht herrscht. In solchen Fällen kann aber auch mit Vorhängen oder Jalousien nachgeholfen werden, für optimales Licht zu sorgen. Mit einer Profikamera kann über die Blende und die Verschlusszeit die Lichtmenge reguliert werden.

Ein gutes Foto Ihrer Immobilie ist aber auch von der Perspektive abhängig. Wird sie falsch gewählt, können Haus oder Räume verzerrt oder Größenverhältnisse falsch erscheinen. Wirkt ein Zimmer kleiner als es tatsächlich ist, können potentielle Käufer abgeschreckt werden. Dabei spielt auch das Objektiv eine Rolle. Wenn Sie so viel Raum wie möglich auf das Foto bekommen möchten, sind Weitwinkelobjektive sinnvoll. Jedoch kann ein Weitwinkelobjektiv Räume auch zu groß erscheinen lassen. Das kann zu unnötigen Besichtigungen führen, bei denen Interessenten feststellen, dass Ihre Immobilie doch zu klein ist. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass keine Linien stürzen. Denn das führt zu Raumverzerrungen. Um gerade Linien, beispielsweise bei Ecken von Wänden, Türen oder Fenstern, zu erhalten, sollte die Kamera gerade gehalten werden. Dabei empfiehlt sich, das Foto aus etwa einem Meter Höhe zu schießen.

Stimmen am Ende immer noch kleine Details am Foto nicht, können diese leicht nachbearbeitet werden. Falls doch Linien nicht senkrecht sind, können Sie den Bildausschnitt etwas anpassen, entzerren und begradigen. Auch bei Fotos, die zu dunkel sind, können die Helligkeit und der Kontrast leicht verstärkt werden. Aber achten Sie darauf, es mit der Aufbesserung nicht zu übertreiben. Wenn Interessenten sehen, dass das Foto zu stark bearbeitet ist, könnten Sie skeptisch werden.

Wie Sie Ihre Immobilie mit Home Staging aufpeppen, erfahren Sie in einer unserer folgenden Ausgaben.

Haben Sie für solchen Aufwand keine Zeit? Oder haben Sie fragen, wie Sie perfekte Immobilienfotos machen können? Kontaktieren Sie uns! Wir übernehmen das für Sie.

Foto: © KatarzynaBialasiewicz