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Serie Immobilienvermarktung 6: Nachbarschafts-Marketing – Hausverkauf unbedingt an die große Glocke hängen

Psst, wir verraten Ihnen jetzt mal ein gut gehütetes Makler-Geheimnis: Die meisten Immobilien-Profis nutzen Online-Marketing nur als flankierende Maßnahme. Das heißt, ein Objekt wird zwar standardmäßig in die Online-Portale gestellt, doch den größeren Nutzen in puncto Vermarktung ziehen Makler in der Regel aus den „altmodischen“ Methoden. Neben Zeitungsinseraten ist Nachbarschafts-Marketing eine der effektivsten Maßnahmen, um eine Immobilie an den Mann zu bringen.

Denn – psst – hier kommt Makler-Geheimnis Nummer zwei: 80 Prozent der Käufer stammen aus einem 15-Minuten-Radius der zum Verkauf stehenden Immobilie. An dieser Stelle bräuchte es eigentlich (mindestens) ein Ausrufezeichen, denn wer hätte das gedacht? Wenn Sie Ihr direktes Umfeld mit in die Werbekampagne einbeziehen, bedeutet das für Sie: kostenloses Marketing. Das Gute liegt also nicht in der Ferne, sondern so nah wie die Anwohner links und rechts von Ihnen.

Natürlich können Sie nicht ausschließlich darauf spekulieren, dass Frau Müller und Herr Meier oder deren Bekannte zufällig einen geeigneten Käufer kennen. Aber das Prinzip ‚Weitersagen‘ ist der richtige Ansatz. Profi-Makler gehen deswegen wie folgt vor.

Verfügt die Immobilie über einen Vorgarten, stellen sie dort ein Verkaufsschild, den sogenannten Maklergalgen, auf. Jeder, der an dem Haus vorbeikommt, weiß nun: diese Immobilie ist ZU VERKAUFEN. Unter dieser bewusst marktschreierischen Aussage werden der Name des Maklers sowie seine Telefonnummer angegeben. Und, wer weiß, vielleicht hat einer der Sonntagsspaziergänger sofort den passenden Käufer im Sinn.

Ähnlich, nur handlicher und mobiler, funktionieren Flyer. Drücken Sie ein paar davon Frau Müller oder Herrn Meier zum Weiterreichen in die Hand, können Sie auf diese Weise ein ansprechendes Immobilien-Foto und die wichtigsten Daten zu Ihrem Haus unter die Leute bringen: Quadratmeteranzahl, Zimmeranzahl, Grundstücksgröße, Baujahr, Kaufpreis und Energiehinweise. Psst, Makler-Geheimnis Nummer drei – Sie werden staunen –: Im Rahmen einer Vermarktungskampagne bringen die Profis durchschnittlich 5000 Flyer in Umlauf. Je nach Wohngebiet fallen übrigens zwischen drei und sieben Stunden an, um 1000 Flyer zu verteilen.

Sie gehen regelmäßig zum Einkaufen in den Supermarkt? Das trifft sich, Hauskäufer in spe nämlich auch. Ein Kurz-Exposé an die Infotafel zu pinnen, kann folglich nicht schaden. Auch firmeninterne Mitteilungsbretter in größeren Unternehmen stellen eine gute Möglichkeit dar, für die eigene Immobilie zu werben. Unter Umständen ist einer der Mitarbeiter auf der Suche nach einem neuen Eigenheim in Betriebsnähe. Makler ziehen auch solche Optionen in Betracht und kontaktieren Personalabteilungen.

Fazit: Wenn Sie nicht allein auf Online-Marketing setzen, sondern Ihren Plan vom Hausverkauf in der Nachbarschaft und Ihrem sozialen Umfeld an die große Glocke hängen, kommen Sie schneller zu Ihrem idealen Käufer.

Sie wollen Ihre Immobilie effektiv vermarkten? Wir stellen für Sie das perfekte Paket in Sachen Nachbarschafts-Marketing zusammen.

Foto: © AerialBO/Depositphotos.com

Während der Kälte zuhause schwitzen

Auch wenn sich nicht in ganz Deutschland der Schnee vor der eigenen Haustür türmt, für frostige Füße ist es kalt genug. Auf dem Sofa mit Decke und einer heißen Tasse Kaffee einmummeln, steht deshalb für viele im Moment an erster Stelle. Manchen aber genügt das nicht. Sie möchten zuhause richtig schwitzen. Für sie muss es schon eine Heimsauna sein.

Die Sauna im eigenen Wohnzimmer wird immer beliebter. Die Branche hat hier einen neuen Markt entdeckt. Moderne Saunen sind keine großen Holzkästen mehr, für die man ein eigenes Zimmer benötigt. Heute sind es hochwertige, platzsparende Designer-Modelle. Sie sehen stylisch aus und lassen sich auf Schrankgröße automatisch zusammenfahren. So spart man einerseits Platz und andererseits nutzt man sie öfter, weil man nicht mehr extra dafür in den Garten oder in den Keller muss.

Bevor man sich aber für die klassische finnische Sauna, das Dampfbad oder moderne Infrarotkabinen entscheiden, raten Experten dazu, sich Gedanken über den geeigneten Standort zu machen. Hier kommt es sowohl auf Strom- und Wasseranschlüsse an, als auch auf den richtigen Untergrund. Denn der muss wasserfest und glatt beschaffen sein. In der Regel wird hier zu Fliesen gegriffen.

Ebenso kommt es auf die Belüftung an. Denn Dampfschwaden im Wohnzimmer mögen die Wenigsten – ganz abgesehen von möglichen Folgen. Denn wenn die Luftfeuchtigkeit nach der Saunanutzung nicht durch Fenster oder eine Belüftung entweichen kann, bildet sich schnell Schimmel. Außerdem empfehlen Experten, einen Zugang zu frischer Luft für die nötige Abkühlung nach dem Saunagang oder in den Pausen.

Für den Betrieb einer Sauna wird häufig ein Starkstromanschluss mit 400 Volt benötigt. Diesen kann nur ein Fachmann sicher verlegen und den Saunaofen anschließen. Wie schnell die Sauna aber auf „Betriebstemperatur“ von mehr als 90 Grad Celsius ist, hängt von ihrer Größe ab. Zum Beispiel wird für eine Heimsauna mit acht bis zwölf Kubikmetern ein Ofen mit 7,5 Kilowatt benötigt.

Profis weisen auf zwei Siegel hin, auf die beim Kauf einer Heimsauna zu achten ist: 1. Das VDE-Prüfsiegel vom Verband der Elektrotechnik garantiert einen hohen Qualitätsstandard bei der Ausstattung. 2. Das FSC-Siegel stellt sicher, dass Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau verwendet wurden.

Bei den Kosten für eine Heimsauna gibt es große Unterschiede. Die Preise liegen zwischen 800 und mehreren tausend Euro – das ist abhängig von Hersteller, Design und Größe. Wer aber nicht länger dicht gedrängt zwischen fremden Saunagängern sitzen, sondern gemütlich die eigene Wellness-Oase genießen möchte, für den ist es eine sich lohnende Auszahlung.

Sie möchten wissen, ob der Einbau einer Sauna den Wert Ihrer Immobilie steigert? Wir haben heiße Tipps für Sie. Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich.

Foto: © karnavall/Depositphotos.com

 

7 typische Fehler beim Immobilienverkauf – Teil 2

4. Werde ich richtig beraten?
Verkaufen Sie mit dem richtigen Partner!

Professionelle Beratung bekommen Sie z. B. von einem Makler. Aber wie finden Sie den passenden? Sie sollten sich vorher über die Arbeitsweise des Maklers informieren und sich Referenzen zeigen lassen. Vergleichen Sie die Leistungen der Makler miteinander. Folgende Checkliste sollte Ihnen als kleiner Anhaltspunkt dienen, damit Sie den richtigen Makler für sich und Ihre Immobilie finden.

Diese Merkmale sollte ein guter Makler aufweisen

  • Gute Marktkenntnis: Der richtige Verkaufspartner sollte einen guten Überblick über unterschiedliche Immobilienobjekte und regionale Besonderheiten haben.
  • Klares Auftragsverhältnis: Erteilen Sie den Auftrag möglichst an einen einzigen Makler und halten Sie dies schriftlich fest. Seriöse Partner fordern ihre Provision erst nach erfolgreicher Vermittlung ein.
  • Persönliche Beratung: Ein seriöser Makler verabredet einen Vorort-Termin, nimmt sich Zeit für Ihre Fragen und befürwortet die Einbeziehung eines Bausachverständigen zur Wertermittlung der Immobilie sowie eines Anwaltes zur Prüfung der Verträge.
  • Professionelle Vermarktung: Ein guter Makler setzt auf ein qualitativ hochwertiges und aussagekräftiges Exposé. Der Preis für die Leistung sollte bereits im Maklerhonorar enthalten sein.
  • Ausführlicher Besichtigungstermin:Idealerweise sollte der Makler bei jedem Termin dabei sein, um mit Orts- und Sachkenntnis auf die Fragen der Kaufinteressenten antworten zu können.
  • Mitgliedschaft im Fachverband:Fragen Sie nach Mitgliedschaften in Berufs- oder Fachverbänden. Diese sind ein Qualitätsmerkmal. Mitglieder des IVD müssen eine Aufnahmeprüfung und regelmäßige Schulungen absolvieren.
  • Haftpflichtversicherung: Im Immobilienverband Deutschland (IVD) organisierte Makler müssen diese Versicherung vorweisen können – zum eigenen Schutz und zum Schutz des Immobilienbesitzers.

5. Sind alle Unterlagen vorhanden die für einen Verkauf notwendig sind?
Achten Sie darauf, dass Sie alle wichtigsten Dokumente parat haben!

Nicht vorhandene Unterlagen können  beim Kaufinteressenten Misstrauen und dadurch abgeschreckt werden. Der Käuferinteressent könnte sich fragen: Verbirgt der Verkäufer etwas vor mir? Bestehen irgendwelche versteckte Kosten? Dadurch verschenken Sie Ihr Vertrauen und die Möglichkeit, dass Ihre Immobilie schnell und sicher Verkauft. Ein Makler wird Sie zu den wichtigsten benötigten Unterlagen beraten und Sie bei deren Beschaffung unterstützen. Sehen Sie hier wichtigsten Dokumente im Überblick:

Eine Auswahl der wichtigsten Dokumente

  • Grundbuchauszug
  • genehmigter Bebauungsplan samt Baugenehmigungsurkunde
  • Lageplan
  • Energieausweis
  • Betriebskostenaufstellung
  • exakte Berechnung der Wohnfläche und des Grundstücks
  • Teilungserklärung (nur bei Eigentumswohnungen)
  • Hausordnung (nur bei Eigentumswohnungen)
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlung (nur bei Eigentumswohnungen)
  • Abrechnungen (nur bei Eigentumswohnungen)

6. Präsentieren Sie Ihre Immobilie von der besten Seite ?
Punkten Sie beim Besichtigungstermin!

Für Sie sind der Kratzbaum, der große dunkle Teppich im Flur oder die Pinnwand mit den ganzen Urlaubsfotos ansehnlich und wohnlich? Diese könnten für den Kaufinteressenten möglicherweise genau das Gegenteil sein. Dieser möchte sich vorstellen können, wie es wäre, in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus zu leben. Lassen Sie sich daher gerne von einem Experten beraten, wie Sie Ihre Immobilie am besten präsentieren können.

Experten-Tipps zur idealen Präsentation Ihrer Immobilie

  • Achten Sie bei der Tages
  • Wählen Sie die passende Tageszeit für die Besichtigung aus! – Laden Sie am besten ein, wenn die Sonne Ihre Immobilie erstrahlen lässt, denn nichts ist schöner als natürliches Licht.
  • Sorgen Sie für frische Raumluft und achten Sie im Winter auf eine angenehme Temperatur! Richten Sie Ihre Wohnräume für fremde Besucher her!
  • Kaufinteressenten sollten so wenige private Gegenstände wie möglich zu sehen bekommen.

Bei bereits leergezogenen Wohnungen und Häuser kann sich das Home-Staging als verkaufsfördernd erwiesen. Beim Home-Staging wird die Immobilie schlicht eingerichtet, z. B. mit einer Sofa, paar Lampen und einigen Pflanzen, damit sie wohnlicher wirkt und der Käufer eine bessere Vorstellung bekommt wie diese eingerichtet ausschaut und eine bessere Vorstellung der möglichen Raumaufteilung erhält. Mit einer solchen einfachen Maßnahme kann eine Immobilie durchschnittlich fast doppelt so schnell verkauft werden – und selbst der Verkaufspreis liegt meist um 10 % höher als bei nicht möblierten Wohnimmobilien.

7. Vollständiger Vertrag?
Sie bestimmen die Details!

Nur Immobilienverkäufe die von einem Notar beglaubigt wurden, sind in Deutschland rechtskräftig. Achten Sie darauf, dass der Notar den Vertrag nur in einer rechtlich einwandfreien Form erstellt, aber sich nicht um den Inhalt kümmert, dieser muss von Ihnen als Verkäufer geliefert werden. Achten Sie hier vor allem auf die Vollständigkeit der Angaben zur Immobilien. Zur Absicherung aller Eventualitäten, sollten sie den Verkaufsvertrag mit einem Anwalt und Ihrem Makler prüfen.

Warum es sich auszahlt, alle Unterlagen beisammen zu haben

Eine Immobilie zu verkaufen, ist ein bürokratischer Kraftakt. Denn zum Verkauf ist ein Berg an Unterlagen nötig, bei dem sich manch einer fragt: „Brauch ich das wirklich alles?“ Schließlich ist die Besorgung vieler Unterlagen mit zeitraubenden Behördengängen verbunden. Zwar sind nicht alle Unterlagen Pflicht wie der Energieausweis. Warum es sich aber dennoch lohnt, sie gesammelt vorliegen zu haben, erfahren Sie hier.

Um den Energieausweis kommen Immobilienverkäufer nicht drumherum. Liegt er beim Besichtigungstermin nicht vor, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Ist er abgelaufen, muss er neu erstellt werden. Dies übernehmen in der Regel qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater. Dabei sind jedoch zwei Dinge wichtig: Achten Sie erstens auf die Unabhängigkeit der Berater, und seien Sie zweitens vorsichtig bei günstigen Angeboten im Internet. Diese sind meist von mangelhafter Qualität.

Die meisten Unterlagen sind jedoch deshalb wichtig, weil ihr Fehlen den Verkauf unnötig verzögert. Denn ein Käufer benötigt die Unterlagen, um die Finanzierung bei seiner Bank zu erhalten. Die Banken interessieren sich deshalb für eine möglichst genaue Beschreibung der Immobilie, um den Wert einzuschätzen und weil sie als Sicherheit dient, wenn der Käufer die Kreditraten nicht zahlen kann. Welche Unterlagen nötig sind, ist jedoch von Bank zu Bank verschieden. Es empfiehlt sich also in der Regel, alle Unterlagen beisammen zu haben, um auf die Anforderungen der Bank reagieren zu können. Folgende Unterlagen benötigen aber die meisten Banken:

Grundbuchauszug: Er gibt unter anderem Auskunft darüber, wer Eigentümer ist und ob die Immobilie mit einer Hypothek belastet ist.

Grundrisse: Hier sind Wohn- und Nutzflächenberechnungen wichtig.

Lage-/Katasterplan: Die Lage hat natürlich Auswirkungen auf den Wert der Immobilie. Sowohl für die Bank als auch den Immobilienprofi, der Ihre Immobilie bewertet, ist das relevant.

Baubeschreibung: Hier ist von Interesse, ob An- und Umbauten stattgefunden haben und wenn ja, welche.

Dazu gibt es einen weiteren Grund, warum es ratsam ist, alle Unterlagen beisammen zu haben. Und zwar, um Vertrauen zum Kaufinteressenten aufzubauen und ihn von der Immobilie zu überzeugen. Das ist nicht zu unterschätzen. Wer alle Unterlagen vorlegen kann, zeigt Seriosität. Fehlen Unterlagen, werden Interessenten oft skeptisch. Schon im Exposé sind die wichtigsten Unterlagen angebracht. Denn das Exposé ist die Visitenkarte Ihres Hauses. Interessenten erwarten hier die für sie zentralen Informationen. Dazu zählen Energiewerte, Grundrisse, Wohn- und Nutzflächenberechnungen und Baubeschreibungen. Die Interessenten möchten natürlich wissen, worauf sie sich bei Ihrer Immobilie einlassen. Je genauer die Informationen, desto gezielter finden Sie Ihren optimalen Käufer.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © kunertus/Depositphotos.com