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Die typische 5 Fehler beim Heizen – und wie man diese vermeiden kann

27. Nov 2018

Winterzeit bedeutet auch Heizzeit. Gerade in den kommenden Monaten, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, machen wir es uns gern zuhause gemütlich: Wir trinken Tee, machen uns Kerzen an und drehen unsere Heizung auf. Nichts leichter als das – oder? Doch leider gibt es ziemlich viel, was man beim Heizen falsch machen kann. Im Folgenden erklären wir 5 Punkte, wie Sie Ihr Zuhause richtig heizen und gleichzeitig Geld und Heizenergie sparen.

Die typische 5 Fehler beim Heizen – und wie man diese vermeiden kann:

  1. Fenster dauernd auf Kipp: Das Richtig lüften gehört auch zum richtigen Heizen dazu. Wenn die Heizung läuft, sollten Fenster nicht dauerhaft gekippt sein. Durch das durchgehende und lange Lüften wird nicht nur unnötig viel Wärme verloren, sondern man riskiert auch das die Wände und auskühlen und eventuelle Schimmelbildung. Wie macht man es besser: Die Fenster für kurze Zeit richtig weit aufmachen und ein paar Minuten stoßlüften.
  2. Wenn man nicht zu Hause ist, die Heizung komplett runter drehen: Machen Sie morgens die Heizung wenn Sie das Haus verlassen aus und drehen Sie dieser erst abends wieder auf höchste Stufe auf? Auch dieses ist keine gute Idee. Die Komplett ausgekühlten Räume wieder aufzuheizen kostet viel Energie. Wie macht man es besser: Die Temperatur im Raum sollte konstant gehalten werden.
  3. Den Heizkörper kein Raum zum “atmen” lassen:Achten Sie darauf, dass vor einem Heizkörper keine Möbelstücke wie Schränke oder Sofas stehen. Denn diese verhindern, dass sich die Wärme im Raum richtig verteilen kann. Des Weiteren steigt durch die dadurch auftretende erhöhte Luftfeuchtigkeit das Schimmelrisiko. Wie macht man es besser: Den Heizkörpern in der Wohnung ausreichend Freiraum geben. Achten Sie auch darauf, dass die Thermostate nicht verdeckt sind.
  4. Eine zu hohe Temperatur:Klar Zuhause sollen Sie sich wohlfühlen und dieses hängt auch von der Temperatur ab, aber achten sie darauf das es nicht zu warm ist! Senkt man die Temperatur in der Wohnung um nur ein Grad, kann man schon ordentlich Energie und Geld sparen: Die Heizkosten sinken dann durchschnittlich schon um sechs Prozent. Eine optimale Raumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Im Schlafzimmer werden Werte von 16-17 Grad empfohlen, sowie 22 Grad im Bad.
  5. Geld sparen am falschen Ende:Ihre Heizungsanlagen muss regelmäßig gewartet werden – mindestens alle zwei Jahre. Wenn sie diese Wartung zu lange hinauszögern, verhalten Sie sich wenig effizient und sparen unterm Strich auch nichts. Denn bei einem verschmutzen und alten Heizkessel (oder Brennwertkessel) ist die Wärmeausbeute viel schlechtere als eine Anlage, die gut in gewartet und gepflegt wurde. Auch wichtig: Entlüften Sie Ihre Heizung regelmäßig! Nur dadurch kann die Heizung ihre volle Leistung erbringen – wodurch Sie bares Geld sparen.

Foto: © herkules