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Im Winter wohlfühlen mit der optimalen Raumtemperatur

Über die optimale Raumtemperatur entflammen selbst in den harmonischsten Familien zuweilen hitzige Debatten. Wo sich die eine dicke Socken überzieht, bricht beim anderen der Schweiß aus. Und nicht nur Frauen und Männer empfinden Temperaturen unterschiedlich, auch ältere Menschen und Kleinkinder frösteln schneller. Doch laut Expertenmeinung gibt es tatsächlich so etwas wie die richtige Zimmertemperatur – und diese variiert von Raum zu Raum.

Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur nicht zu hoch sein. Bei der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) empfohlenen Grundtemperatur von 16 Grad Celsius kann die Bildung von Tauwasser und daraus resultierendem Schimmel vermieden werden. Zu regelmäßigem Stoßlüften – idealerweise dreimal am Tag – wird in vielen Mietverträgen ausdrücklich aufgefordert. Smarte Heizanlagen stellen schon in vielen Haushalten das richtige Gleichgewicht beim Wechsel zwischen Lüften und Heizen her. Aber auch mit einem Hygrometer, das die Leuchtfeuchtigkeit misst, kann die optimale Raumtemperatur leicht hergestellt werden.

Zimmer ist dabei nicht gleich Zimmer. Je nach Verwendung und Bedürfnislage sollte auch die Temperatur entsprechend angepasst werden. Für das Wohnzimmer liegt die ideale Zimmertemperatur gemäß der Verbraucher Initiative Berlin bei 20 Grad Celsius. Auf einem Standard-Heizungsregler entspricht dies der Stufe 3. Selbst beim Aufheizen eines Raums sind höhere Temperaturen nicht das Mittel der Wahl, denn auch auf der Stufe 5 wird ein Temperaturanstieg nicht schneller erreicht.

Für das Schlafzimmer gelten ganz andere Richtwerte, die einige vielleicht auf den ersten Blick erschaudern lassen. Die empfohlene Temperatur für das Schlafzimmer bewegt sich zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Wer kein separates Schlafzimmer hat, sollte die Raumtemperatur entsprechend der Tageszeit anpassen. Per App können smarte Thermostate hier gute Dienste leisten, indem sie automatisch die Heizung regulieren. Tiefer als vier Grad sollte die Temperatur jedoch nicht gesenkt werden, um ein Auskühlen der Wände zu verhindern.

Vor allem jetzt im Winter haben die meisten es im Badezimmer gern kuschelig warm, denn wer will schon nach einer schönen heißen Dusche vor Kälte schlottern. Wer die Zimmertemperatur im Badezimmer auf 23 Grad Celsius bzw. Thermostat-Stufe 4 einstellt, macht laut dena alles richtig. Doch nicht vergessen: Unmittelbar nach dem Baden oder Duschen sollte gelüftet werden, damit die Luftfeuchtigkeit sich wieder einpendeln kann.

In einem Kinderzimmer, in dem tagsüber gespielt und nachts geschlafen wird, muss die sich die Temperatur nach den Bedürfnissen der Kleinen richten. Säuglinge können ihren Wärmehaushalt kurz nach der Geburt noch nicht gut regeln und fühlen sich bei ungefähr 20 Grad wohl und geborgen. Etwas ältere Kinder kommen tagsüber mit Raumtemperaturen von 18 bis 19 Grad Celsius gut zurecht, schließlich tollen sie in ihren Zimmern viel herum. Nachts sollten die Temperaturen gedrosselt werden, um auch die Luftfeuchtigkeit über 30 Prozent zu halten und damit die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten zu reduzieren.

Das Wichtigste ist natürlich, dass sich die ganze Familie mit den individuellen Raumtemperaturen wohlfühlt. Wer allerdings bewusst heizt, kann neben Energie auch Geld sparen. Als Faustregel gilt: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius bewirkt eine sechsprozentige Energieeinsparung und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Lohnt sich der Einbau einer modernen Heizung vor dem Verkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © Lembergvector/Depositphotos.com

Für Logistik eignen sich mehr Grundstücke als man denkt

Immer mehr Waren sind auf Reisen. Denn der Boom des Internethandels hält dank großer Online-Händler wie Amazon, Otto, Zalando und Ebay sowie zahlreicher kleiner Händler weiter an. Doch wie gelingt es, dass die Waren so schnell vor der Haustür liegen? Der Wunsch nach einer raschen Lieferung lässt immer mehr Dienstleister näher an den Kunden rücken. Das Wachsen des Online-Handels verändert auch den Markt für Logistikimmobilien.

Immer noch ist die Nachfrage nach modernen Logistikflächen hoch und sie steigt weiter. Denn Europa wächst weiter zusammen, die Märkte werden einheitlicher, und somit steigt das Marktinteresse am Online-Vertrieb. Deutschland ist inzwischen zum distributionstechnischen Mittelpunkt und Verkehrsknotenpunkt in Europa geworden. Und ebenso ist die Logistikwirtschaft in Deutschland eine bedeutende, vielfältige und sehr dynamische Branche. Als Puffer-, Bündelungs- und Umschlageinrichtungen für Vor-, Zwischen- und Endprodukte an zahlreichen Stellen im Wertschöpfungsprozess sind Logistikimmobilien von Bedeutung.

Zwar werden die großen Logistikimmobilien, die heute noch den Markt bestimmen, immer von großer Bedeutung für die Verteilung von Waren sein. Allerdings stellt sich heute schon die Frage, wie die bestellten Waren noch schneller beim Kunden ankommen. Da der Online-Handel weiter zunimmt, besteht vor allem in den großen Städten ein immer größer werdender Bedarf an City-Logistik. Amazon beispielsweise unterhält bereits Logistikzentren in Innenstadtlagen, um die Kunden noch schneller zu erreichen. Da hier das Flächenangebot gering ist, sind die Grundstückspreise hoch.

Dabei kommt es bei Logistikimmobilien auf eine strategisch gute Lage und eine ausgezeichnete Anbindung an Zufahrtswege und Landports an. Ebenso wichtig ist aber auch, dass das Objekt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche bedient werden kann, trotz der dadurch eventuell entstehenden Lärm- und Lichtbelastung der Umgebung. Logistikflächen liegen deshalb idealerweise außerhalb von Kommunen. Flächenverbrauch, Verkehrsbelastung, Beschäftigungswirkung und Wertschöpfungsbeiträge müssen berücksichtigt werden, damit die richtige Ansiedlung am geeigneten Standort ermöglicht werden kann. Inzwischen werden auch Industriebrachen oder ehemalige Kasernen, sogenannte Brownfields, als Logistikflächen immer gefragter – trotz deutlich höherer Investitionskosten.

Grundsätzlich lassen sich drei Gebäudetypen für Logistikimmobilien unterscheiden: Lagerhallen, Umschlagsimmobilien und Distributionszentren. Weiterhin gibt es auch Spezialimmobilien wie beispielsweise Kühl-, Gefahrgut- oder Hochregallager. Außerdem kann Logistik natürlich auch ein Bestandteil einer gemischt genutzten Gewerbeimmobilie sein.

Die Logistikregionen verteilen sich über ganz Deutschland. Schwerpunkte sind die Regionen Hamburg, Rhein-Ruhr, Frankfurt und Rhein-Neckar, auch die Regionen Berlin, Leipzig, Kassel und Nürnberg sehr gefragt.

Überlegen Sie, was aus Ihrem Grundstück werden soll? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie ganz unverbindlich.

Foto: © Gorodenkoff/Depositphotos.com

Die Immobilie im Rosenkrieg – Was passiert damit?

„Was machen wir mit unserer Immobilie?“ Diese Frage stellen sich Paare, die sich scheiden lassen und Wohneigentum besitzen. Selten ist die Antwort darauf leicht. Schließlich geht sie mit vielen weiteren Fragen einher: Hat das Paar Kinder? Möchte ein Partner in der Immobilie wohnen bleiben? Welchem Partner gehören wie viele Anteile am Objekt?

Für eine möglichst einfache Übersicht gehen wir von folgendem Scheidungsfall aus: Ein Paar hat gemeinsam ein Haus gekauft und besitzt es zu gleichen Teilen. Ein Ehevertrag wurde nicht geschlossen. Das Paar hat zwei Kinder, die nach der Trennung bei ihrer Mutter wohnen werden. Es ergeben sich folgende Möglichkeiten:

Die Immobilie gehört weiter beiden; Mutter und Kinder bleiben darin wohnen

In diesem Fall einigen sich die Eltern, ob die Mutter an den Vater eine anteilige Miete zahlt, oder ob sie ohne Miete weiter dort wohnen kann. Möglich ist auch, dass die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek des Hauses oder den Unterhaltskosten verrechnet werden.

Die Mutter bleibt mit den Kindern in der Immobilie und zahlt den Vater aus

Bleibt die Mutter mit den Kindern im Haus wohnen, kann sie den Vater bei der Scheidung auch auszahlen. Der Wert der Immobilie wird hierfür mit der Restschuld, also mit den Hypotheken und Krediten, die noch abbezahlt werden müssen, verrechnet. Beispiel: Nehmen wir an, das Haus ist 400.000 Euro wert, wurde vor zehn Jahren gekauft, und 300.000 Euro müssen noch abbezahlt werden. Die Mutter müsste nach der Trennung die 300.000 Euro allein abbezahlen. Von den 100.000 Euro, die bereits abbezahlt sind, müsste sie dann noch 50.000 Euro an ihren Ex-Ehemann zahlen.

Das Haus wird auf die Kinder übertragen

Die Immobilie kann als Vorerbe oder Schenkung auf die Kinder überschrieben werden. Die Mutter kann dann mit ihnen darin wohnen bleiben und als Vormund – bis zum 18. Lebensjahr der Kinder – über das Haus verfügen.

Das Haus wird vermietet

Die Immobilie kann natürlich auch vermietet werden. Die Einnahmen können geteilt oder zur Tilgung der Restschuld verwendet werden.

Das Haus wird verkauft

Die beliebteste Lösung ist der Verkauf des Hauses. Der Erlös wird an beide gleich aufgeteilt. Hierbei ist wichtig, dass sich beide vor dem Verkauf von einem Experten beraten und den Wert der Immobilie schätzen lassen. Denn der Erlös soll für beide Ehepartner die Grundlage für den Neubeginn sein.

Das Haus wird in zwei Wohnungen geteilt

Verstehen sich die Partner noch gut, können sie die Immobilie auch teilen. Das muss allerdings die Gemeinde genehmigen, und es muss ins Grundbuch eingetragen werden.

Teilungsversteigerung

Kann sich das Paar nicht einigen, kommt es in der Regel zur Teilungsversteigerung. Diese muss von einem der Partner beim Amtsgericht beantragt werden. Hier wird allerdings meistens ein geringerer Erlös erzielt als beim Verkauf.

Fragen Sie sich, was mit Ihrer Immobilie während der Scheidung geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Foto: © Feodora52/Depositphotos.com

Die typische 5 Fehler beim Heizen – und wie man diese vermeiden kann

Winterzeit bedeutet auch Heizzeit. Gerade in den kommenden Monaten, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, machen wir es uns gern zuhause gemütlich: Wir trinken Tee, machen uns Kerzen an und drehen unsere Heizung auf. Nichts leichter als das – oder? Doch leider gibt es ziemlich viel, was man beim Heizen falsch machen kann. Im Folgenden erklären wir 5 Punkte, wie Sie Ihr Zuhause richtig heizen und gleichzeitig Geld und Heizenergie sparen.

Die typische 5 Fehler beim Heizen – und wie man diese vermeiden kann:

  1. Fenster dauernd auf Kipp: Das Richtig lüften gehört auch zum richtigen Heizen dazu. Wenn die Heizung läuft, sollten Fenster nicht dauerhaft gekippt sein. Durch das durchgehende und lange Lüften wird nicht nur unnötig viel Wärme verloren, sondern man riskiert auch das die Wände und auskühlen und eventuelle Schimmelbildung. Wie macht man es besser: Die Fenster für kurze Zeit richtig weit aufmachen und ein paar Minuten stoßlüften.
  2. Wenn man nicht zu Hause ist, die Heizung komplett runter drehen: Machen Sie morgens die Heizung wenn Sie das Haus verlassen aus und drehen Sie dieser erst abends wieder auf höchste Stufe auf? Auch dieses ist keine gute Idee. Die Komplett ausgekühlten Räume wieder aufzuheizen kostet viel Energie. Wie macht man es besser: Die Temperatur im Raum sollte konstant gehalten werden.
  3. Den Heizkörper kein Raum zum “atmen” lassen:Achten Sie darauf, dass vor einem Heizkörper keine Möbelstücke wie Schränke oder Sofas stehen. Denn diese verhindern, dass sich die Wärme im Raum richtig verteilen kann. Des Weiteren steigt durch die dadurch auftretende erhöhte Luftfeuchtigkeit das Schimmelrisiko. Wie macht man es besser: Den Heizkörpern in der Wohnung ausreichend Freiraum geben. Achten Sie auch darauf, dass die Thermostate nicht verdeckt sind.
  4. Eine zu hohe Temperatur:Klar Zuhause sollen Sie sich wohlfühlen und dieses hängt auch von der Temperatur ab, aber achten sie darauf das es nicht zu warm ist! Senkt man die Temperatur in der Wohnung um nur ein Grad, kann man schon ordentlich Energie und Geld sparen: Die Heizkosten sinken dann durchschnittlich schon um sechs Prozent. Eine optimale Raumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Im Schlafzimmer werden Werte von 16-17 Grad empfohlen, sowie 22 Grad im Bad.
  5. Geld sparen am falschen Ende:Ihre Heizungsanlagen muss regelmäßig gewartet werden – mindestens alle zwei Jahre. Wenn sie diese Wartung zu lange hinauszögern, verhalten Sie sich wenig effizient und sparen unterm Strich auch nichts. Denn bei einem verschmutzen und alten Heizkessel (oder Brennwertkessel) ist die Wärmeausbeute viel schlechtere als eine Anlage, die gut in gewartet und gepflegt wurde. Auch wichtig: Entlüften Sie Ihre Heizung regelmäßig! Nur dadurch kann die Heizung ihre volle Leistung erbringen – wodurch Sie bares Geld sparen.

Foto: © herkules

Serie Immobilienvermarktung 4: Weniger Besichtigungen dank 360-Grad-Rundgängen

Erst klingelte das Telefon ständig, jetzt steht jeden Tag mindestens ein Besichtigungstermin an. Sogar am Wochenende! Richtig anstrengend sind die Termine, bei denen Massen von Interessenten vor der Tür stehen. Sowohl für Eigentümer als auch für potenzielle Käufer sind Besichtigungen zeit- und kraftraubend. Mit 360-Grad-Rundgängen lassen sich schon vor den Besichtigungsterminen geeignete Kaufinteressenten herausfiltern.

Immobilienverkäufer ersparen sich mit 360-Grad-Rundgängen viel Zeit, denn aus der hohen Zahl an Interessenten lässt sich so ganz leicht eine Vorauswahl treffen. Eigentümer brauchen dann nur noch diejenigen durch ihre Immobilie zu führen, die sich wirklich für das Objekt interessieren. Gerade dieses Selektieren ist eine Kernkompetenz von Maklern. Aus diesem Grund sollten Sie sich an einen Immobilienprofi wenden, der sich damit auskennt:

Wenn ein Makler Ihre Immobilie für das Exposé fotografiert, macht er bei dieser Gelegenheit Fotos mit einer 360-Grad-Kamera. Die 360-Grad-Aufnahmen können dann mit dem entsprechenden Tool – beispielsweise von Ogulo – online eingestellt werden. Über einen Link können sich Interessenten Ihr Objekt ansehen. Zu jeder Zeit und auf jedem beliebigen Endgerät, egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer. Mithilfe des Tools kann sich der Interessent quasi durch die Zimmer bewegen – ähnlich wie bei Google Street View durch die Straßen.

Für die Interessenten sind aber zunächst nicht alle Räume einsehbar. Wer alle Zimmer virtuell besichtigen möchte, muss sich mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Besichtigungstourismus hat auf diese Weise keine Chance. Weiteres Plus:  Der Verkäufer hat schon die Kontaktdaten der tatsächlich Interessierten. Nur wer bereit ist, seine E-Mail-Adresse anzugeben, qualifiziert sich als potenzieller Käufer. Außerdem macht das Tool sichtbar, wie lange und ausführlich der Interessent die Immobilie in Augenschein nimmt. Fällt die Besichtigung insgesamt eher kurz aus oder nimmt sich der Interessent Zeit, um Zimmer für Zimmer genauestens unter die Lupe zu nehmen? Und gibt es Räume, für die der potenzielle Käufer sich besonders interessiert? An eben dieses Vorwissen kann der Eigentümer anknüpfen, indem er beim realen Besichtigungstermin die Vorzüge des jeweiligen Raumes hervorhebt oder eventuelle Mängel souverän anspricht.

Gegenüber einfachen Fotos hat die 360-Grad-Begehung den Vorteil, dass sich Interessenten die Räumlichkeiten besser vorstellen können. Denn bei der Entscheidung für eine Immobilie spielen neben praktischen auch emotionale Aspekte eine große Rolle. Und was diesen speziellen Wohlfühl-Faktor ausmacht, ist höchst individuell. Bei der virtuellen 360-Grad-Tour bekommt der Interessent die Gelegenheit, sich ungestört in diesen vier Wände zu „bewegen“, die vielleicht bald seine eigenen sind.

Auch nach der Besichtigung vor Ort können die Interessenten mittels des 360-Grad-Tools die Begehung noch einmal in Ruhe auf ihrem Computer oder Handy Revue passieren lassen. Sie können das Haus oder die Wohnung in Gedanken einrichten und kriegen eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, hier zu Hause zu sein: Da wäre doch der richtige Platz für das Sofa, und das Babybett stellen wir dort hin. …Dank dieser Visualisierung fällt die Entscheidung leichter, Verkäufer ersparen sich viel Zeit und Aufwand – und aus Kaufinteressenten werden schließlich Käufer.

 

Möchten Sie sich unnötige Besichtigungen ersparen? Kontaktieren Sie uns. Wir kümmern uns darum.

Foto: © sorokopud

Trotz hoher Immobilienpreise: Run auf die Städte geht weiter

Die meisten Deutschen möchten lieber auf dem Land wohnen:  Fast 80 Prozent, wie eine Studie 2015 ergab. Dennoch ist der Zuzug in die Städte weiter ungebremst hoch. Dabei könnte das Land gefragter sein. Denn dort sind die Immobilienpreise niedriger. In den Städten konkurrieren junge Erwachsene, Familien und Senioren um Wohnraum. Warum ist das so?

Junge Familien ziehen seltener aufs Land

Früher war das anders. Noch in den 90ern zogen die 30- bis 49-Jährigen spätestens aufs Land, sobald der Nachwuchs da war. Heute bleiben sie immer öfter in den Städten wohnen. Sie sind bereit, in einer kleineren Wohnung zu leben und verzichten auf den eigenen Garten. Das hat unterschiedliche Gründe. Heutzutage arbeiten häufig beide Elternteile. Und die meisten finden Arbeit eher in den Städten. Kaum jemand möchte weit pendeln. Denn das kostet Zeit und Geld. Durch guten öffentlichen Nahverkehr in den Städten lässt sich auf das Auto verzichten. Immobilienexperten wissen aus Erfahrung: Familien ist inzwischen wichtiger, dass Wege kurz sind. Den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen möchten immer mehr mit dem Fahrrad zurücklegen.

Städte machen Senioren das Leben leichter

Viele ältere Menschen schätzen die Stadt. Früher kümmerte sich oft eines der Kinder um das Haus und die Pflege der Eltern. Heute ist das immer weniger der Fall. Immer öfter sind Senioren auf fremde Hilfe angewiesen. Wenn der Gesundheitszustand das Autofahren schwieriger macht, überlegen sich viele den Umzug in die Stadt. Immobilienprofis kennen die Situation: Senioren fällt das Autofahren schwerer und auf dem Land fahren die Busse seltener. Deshalb bedeutet der Weg zum Supermarkt oder zum Arzt für viele Senioren einen gewissen Aufwand.

Junge Erwachsene sehen in den Städten besser Ausbildungsmöglichkeiten

Für junge Erwachsene war die Stadt schon immer attraktiv. Mit Studium oder Ausbildung lässt sich hier oft leichter ein Einstieg in das Berufsleben finden. Hinzu kommt das Versprechen des Aufstiegs, das enger mit der Stadt verknüpft ist als mit ländlichen Regionen. Auch diese Erfahrung haben Immobilienprofis gemacht: Da immer mehr junge Menschen studieren, ziehen sie auch in die Städte. Denn Sie reizt nicht nur die Ausbildung dort. Mindestens ebenso ausschlaggebend ist das Stadtleben mit seinen Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten. Für junge Menschen ist das attraktiver als das gemütliche Landleben. Ein anderer Faktor ist die Anonymität der Stadt. Sie bedeutet für viele ein Stück Freiheit.

Überlegen auch Sie, in die Stadt zu ziehen oder jetzt die Chance für eine Immobilie auf dem Land zu nutzen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Foto: © 3000ad

Ideen gefragt für spezielle Immobilien

Nicht immer erschließt sich der Nutzen einer Immobilie durch ihr Aussehen. Den Eigentümern von zum Beispiel stillgelegten Wassertürmen oder denkmalgeschützten Güterschuppen stellt sich oft die Frage: „Was mache ich damit?“ Denn oft sind sie sanierungsbedürftig oder befinden sich in komplizierten Lagen. Hier sind smarte Ideen gefragt, um eine Spezialimmobilie wieder nutzbar zu machen.

Egal ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien – zuweilen ist es kaum zu glauben, was aus Spezialimmobilien gemacht werden kann. So geschehen in der Nähe von Kassel: Dort verwandelte ein junges Paar eine alte stillgelegte Trafo-Station in ihr Eigenheim. Lange stand das Objekt leer. Niemand hätte sich auch nur im Traum vorstellen können, was mit einem 90 Quadratmeter großen Hauptraum und anliegenden kleineren Räumen sowie einer 150 Quadratmeter großen Dachetage anzufangen ist. Eine solche Verwandlung ist mit Knowhow sowohl im Bereich Wohnen als auch im Gewerbebereich gut möglich.

Dabei empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Profimakler sind nicht nur an den Märkten sehr erfahren, sondern verfügen auch über die nötige Vorstellungskraft, um die Potenziale einer Spezialimmobilie zu erkennen und zu entwickeln. Sie können einschätzen, wie viel für Sanierung und Umbau aufgewendet werden und was gegebenenfalls baurechtlich beachtet werden muss.

Inzwischen entdecken immer mehr Menschen den alten Industriecharme für sich. Allerdings ist eines der größten Probleme einer solchen Spezialimmobilie häufig, dass sie lange ungenutzt war oder sich an einem entlegenen Orten befindet. Das macht nicht nur den Verkauf oft schwierig, sondern führt oft auch zu höheren Sanierungskosten. Im Moment sind solche Objekte oft noch Schnäppchen, da die Nachfrage danach gering ist.

Ein stillgelegtes Bahnhofsgebäude kann zum Beispiel in ein Büro für Start-Ups oder Ferienhaus umgewandelt werden. Immobilienprofis wissen, ob sich die Lage eignet für ein Büro oder eine Kapitalanlage wie eben ein Ferienhaus. Darüber hinaus ermitteln sie den real am Markt erzielbaren Preis und vielleicht haben sie auch schon einen Interessenten, der auf der Suche nach genau einem solchen Objekt ist. Denn ungewöhnliche Immobilien gibt es viele und immer öfter wird auch danach gesucht. Wo beispielsweise früher Flugzeuge gestartet sind, wohnen heute Menschen, so wie in einem Flughafentower in Schweden. Auch ein Wasserturm auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände kann ein Ferienhaus sein.

Allerdings gibt es bei solchen ehemaligen Gewerbeimmobilien einiges zu beachten. Bevor sie zu einem Büro-, Wohn- oder Ferienhaus umgebaut werden können, muss eine Nutzungsänderung beantragt werden. Dies ähnelt einem Bauantrag. Der Eigentümer muss zum Beispiel nachweisen, ob die Nutzung als Wohnung baurechtlich möglich ist. Dazu kommen auch Nachweise über den energetischen Zustand des Objekts. Denn bei der Umnutzung solcher Gebäude werden Anforderungen an die Energieeffizienz gestellt. Die sind zwar weniger streng als bei Neubauten. Jedoch sind so alte Gewerbeimmobilien oft beim Thema Energieeffizienz weit von aktuellen Standards entfernt. Auf Dämmung, Heiztechnik, Belichtung, Belüftung, Statik und Brandschutz kommt es hierbei an. Immobilienmakler haben durch ihre langjährige Erfahrung meistens die richtigen Ideen, was aus einer Gewerbeimmobilie gemacht werden kann.

Haben Sie eine Spezialimmobilie anzubieten? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Foto: © haraldmk

So finden Sie den richtigen Makler

Bei einem Immobilienverkauf ist an viel zu denken. Vor allem kostet er Zeit. Ständig klingelt das Telefon und wer da alles zur Besichtigung kommt, weiß man auch nicht. Verkauft ein Makler die Immobilie, können sich Eigentümer entspannen. Der Verkauf mit einem Makler läuft deutlich entspannter. Zumindest, wenn sich ein Profi darum kümmert. Doch woran erkennt man den?

Empfehlungen sind natürlich ein gängiges Mittel, um den richtigen Makler zu finden. Jedoch kann man auch bei Empfehlungen oder Tipps aus der Nachbarschaft mal daneben liegen. Wie können Sie erkennen, ob ein Makler Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie kompetent und mit vollem Einsatz unterstützt?

In der Regel kommt der richtige Makler aus der Region. Unternehmen, die bundesweit agieren, fehlt es oft an lokaler Kompetenz, sie sind nicht so gut mit den regionalen Märkten vertraut. Wenn Sie einen lokalen Makler gefunden haben, achten Sie auf seine Referenzen. Empfehlen ihn bereits andere aus Ihrer Umgebung? Präsentiert er Immobilien hochwertig? Oft bieten Profimakler zusätzliche Marketingmittel an wie zum Beispiel 360 Graf-Touren. So lassen sich Immobilien gut in Szene setzen, aber der Makler kann über die virtuelle Tour sehen, welche Interessenten die Immobilie wirklich kaufen möchten. Die Nachfrager, die sich besonders lange in der virtuellen Tour aufhalten und viele Räume anschauen, können durch ein Tracking-Verfahren selektiert werden. So muss auch nur mit den wirklich Interessierten ein Besichtigungstermin vereinbart werden.

Zudem ist ein Makler aus Ihrer Region natürlich bestens mit der Marktlage vertraut. Er weiß nicht nur, wie der Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln ist, sondern auch welches Verfahren anzuwenden ist: das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren. Ebenso berät er Sie über den optimalen Verkaufspreis, den Sie am Markt erzielen können und mit welcher Verkaufsstrategie sie an den Markt treten. Profimakler sind Berater, die sich für Ihre Interessen voll einsetzen.

Ein weiteres Indiz für den richtigen Makler ist, wie viel Zeit er sich für Sie nimmt. Über eine Frage nach seiner Vorgehensweise erhalten Sie einen ersten Eindruck. Gibt er Ihnen eine Unternehmensbroschüre oder eine Übersicht über den Verkaufsprozess? Ist er in der Lage, Ihnen gegenüber alle Aktivitäten jederzeit offen zu legen? Zum Beispiel wird ein Profi immer eine vollständige Begehung Ihrer Immobilie und des Grundstücks vornehmen. Außerdem wird er Ihnen erst nach Einsicht in alle wichtigen Unterlagen Ihres Objekts einen Verkaufswert nennen. Ebenso kann er Ihnen seine Berechnungsmethode genau erklären und warum er diese gewählt hat.

Desweiteren kommt es darauf an, wie der Makler Ihre Immobilie präsentiert. Besitzt er eine geeignete Kameraausstattung? Kann er Ihr Objekt gut in Szene setzen? Ein Profi zeigt Ihnen unaufgefordert Exposés. Dabei ist auch wichtig, wo er Ihr Haus präsentiert. Hat er schon Interessenten in seiner Datenbank? Mindestens drei Internetplattformen sollte er nutzen, auf denen er Ihre Immobilie anbietet. Auch seine Unternehmenshomepage sollte gepflegt und aktuell sein. Zudem sollte er auch weitere Möglichkeiten wie Newsletter oder soziale Medien nutzen. Auch Inserate in Zeitungen sind heute immer noch wichtig.

Wollen Sie prüfen, ob wir der richtige Partner für Sie sind? Lassen Sie sich unseren Leistungskatalog und unsere Unternehmensbroschüre zukommen. Wir beraten Sie gerne.

Foto: © pressmaster

Mit Wohnungstausch Stress vermeiden

Ein passendes Haus zum Kauf zu finden, ist durch die derzeitige angespannte Lage am Immobilienmarkt nicht einfach. Für ältere Menschen, die eine altersgerechte Wohnung suchen, ist es ebenso schwer wie für die junge Familie, die sich vergrößern möchte, weil bald der Nachwuchs da ist. Damit die richtigen Verkäufer zusammenfinden und sich Stress ersparen, hilft der Immobilientausch.

Die Gartenpflege, die früher Spaß machte, wird im Alter immer mehr zu anstrengender Arbeit. Auch der Hausputz kostet mehr Kraft. Die Treppe in den ersten Stock wird gefühlt immer höher. Und einige Zimmer bleiben ungenutzt, seitdem die eigenen Kinder aus dem Haus sind. Oft ist für ältere Menschen das Wohnen in den eigenen vier Wänden schwieriger. Deshalb suchen sich viele Senioren lieber eine altersgerechte Wohnung in zentraler Lage, mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zu Ärzten. Einen Käufer für das eigene Haus zu finden, ist derzeit nicht schwer. Eine passende Wohnung zu finden, ist es im Moment schon.

Junge Familien, bei denen der Nachwuchs unterwegs oder schon da ist, suchen dagegen händeringend nach einem Häuschen mit genügend Platz, mit einem Zimmer für jedes Kind und vielleicht noch einem Garten zum Spielen. Auch für sie ist es im Moment nicht einfach, an ein passendes Häuschen zu kommen.

Sowohl ältere Menschen als junge Familien zögern deshalb im Moment, sich auf den Immobilienmarkt zu begeben. Der Tausch von Immobilien hilft hier aus. So können die Anstrengungen und der Stress der Wohnungssuche vermieden werden. Der Immobilientausch geht schnell, ist einfach und spart Geld.

Wer seine Immobilie zum Tausch anbieten möchte, inseriert sie nicht, sondern wendet sich an einen Makler. Auch wenn vielleicht derzeit noch nicht viele Makler den Immobilientausch anbieten, entdecken immer mehr diese Verkaufsvariante für sich. Der große Vorteil dabei ist: Sie haben weniger Konkurrenz. Somit haben Sie größere Chancen, in kurzer Zeit das passende Haus zu finden.

Wenn Sie den passenden Makler gefunden haben, nimmt dieser Ihr Angebot auf und bietet Ihnen andere Tauschobjekte zur Auswahl an. Ist die richtige Immobilie für Sie dabei und dem anderen Anbieter passt Ihr Objekt, so kann getauscht werden.

Ist ein Tausch zustande gekommen, wird jeweils ein normaler Kaufvertrag aufgesetzt – denn auch beim Immobilientausch handelt es sich um einen Verkauf. Es kauft also jeder das Wohnobjekt des anderen. Das heißt auch, dass derjenige, der das teurere Objekt kauft, die Differenz bezahlt. Grundlage für die Preise ist natürlich eine Bewertung eines unabhängigen Dritten, also eines Maklers. Der Rest entspricht dem üblichen Ablauf beim Verkauf einer Immobilie. Es werden die nötigen Unterlagen benötigt und beim Notar wird alles unter Dach und Fach gebracht.

Interessieren Sie sich für den Tausch Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: © KatarzynaBialasiewicz

Was sagt die Lage über den Wert einer Immobilie aus?

Der Standort einer Immobilie ist eines der wichtigsten Kriterien, aus denen ihr Wert abgeleitet werden kann. Während durch Umbauten und Sanierungen oder gar Abriss und Neubau die Art des Gebäudes angepasst werden kann, ist die Lage unveränderbar.

Dies ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass eine gute Lage auf ewig eine solche sein muss und umgekehrt ein mittelguter Standort nicht „aufsteigen“ kann. Wird beispielsweise ein Quartier oder eine Gemeinde verkehrlich entlastet, etwa weil eine Umgehungsstraße oder ein Autobahnzubringer gebaut wird, dann verbessert sich die Standortqualität, weil Lärmemissionen zurück gehen.

Werden umgekehrt in der Nachbarschaft größere Wohngebäude oder ein Einkaufszentrum errichtet oder möchte ein Unternehmen expandieren und seine Fabrik erweitern, was jeweils zur Folge hat, dass mehr Pkw- und Anlieferverkehr durch die Straßen rollen, mindert das häufig die Standortqualität. Daher gehen Anwohner oft gerichtlich gegen groß dimensionierte Bauprojekte vor. Sie befürchten, oft zu recht, eine Wertminderung ihres Anwesens.

Die wichtigsten Eigenschaften, die einen Standort zu einer guten Lage machen, sind: die Nähe zu zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen, Nahversorger wie Supermärkte, Bäckereien, Drogeriemärkte sowie eine gute Versorgung mit Apotheken und Allgemeinärzten. Auch das Vorhandensein von Krippen, Kitas, Grundschulen sowie weiterführenden Schulen verbessern die Lagequalität.

In Umlandgemeinden von Ballungsregionen ist außerdem eine möglichst problemlose Anbindung per Pkw sowie mit Bussen und Bahnen ins Oberzentrum entscheidend. Denn die meisten Arbeitsplätze bestehen und entstehen in Ballungszentren. In München entstanden beispielsweise 2017 über 27.000 neue Jobs, aber nur 8.000 Wohnungen.

Zu diesen großräumigeren Merkmalen kommen Anforderungen an den Mikrostandort, die viele Immobiliensuchende schätzen. Ist die Straße mit Bäumen begrünt, gibt es am Gebäude oder an der Straße Parkplätze? Ist eine Tiefgarage vorhanden? Sind Parks oder kleinere Grünflächen in der Nähe? Welchem Milieu gehören die Anrainer an und ist die Einbruchsquote in dem Quartier besonders niedrig?

Sie sehen, es gibt eine Fülle von Kriterien, die eine Immobilienlage beeinflussen und damit auch ihren Wert. Sie sind sich unsicher wie viel Sie für eine Immobilie an Ihrem Standort verlangen können? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

Foto: BrianAJackson

Immobilie geerbt: Annehmen oder ausschlagen?

Im ersten Moment scheint die Antwort auf diese Frage offensichtlich. Schließlich sind Immobilien in Deutschland viel Wert. Doch bevor Sie ein Erbe annehmen, lohnt es sich, die finanzielle Situation des Verstorbenen genau zu betrachten. Denn wer erbt, erbt nicht nur Vermögenswerte, sondern auch Schulden.

 

Nur wenn Sie die finanziellen Verhältnisse sowie den Zustand und den Wert der geerbten Immobilie kennen, ist es für Sie möglich auf einer gut informierten Basis zu entscheiden, ob Sie das Erbe annehmen oder ausschlagen. Sie haben nämlich qua Gesetz die Möglichkeit, das Erbe innerhalb von sechs Wochen beim zuständigen Nachlassgericht abzulehnen. Stichtag ist der Zeitpunkt, an dem Sie von dem Erbe erfahren. Reagieren Sie in dieser Zeit nicht, gilt die Erbschaft als angenommen.

In Ausnahmefällen, etwa wenn der Erblasser im Ausland gelebt hat oder Sie selbst im Ausland wohnen, wird diese Frist unter Umständen verlängert.

 

Um sich ein umfangreiches Bild über die finanzielle Situation des Verblichenen zu machen, empfiehlt es sich die Bankkonten zu prüfen und zu eruieren, ob es Anlagen in Aktien und Fonds gibt. Umgekehrt kann es auch sein, dass der Erblasser Schulden angehäuft, Bürgerschaften übernommen hat oder noch laufende Kredite, Verbraucher- oder Immobiliendarlehen, existieren.

 

Sind seine Unterlagen sehr unübersichtlich, können Sie eine so genannte Nachlasspflegschaft beim Nachlassgericht beantragen. Auch Gläubiger können eine solche Pflegschaft beantragen. Sie dient dazu, das Vermögen des oder der Erben von dem Nachlass des Verstorbenen zu trennen. So soll erreicht werden, dass das private Vermögen der Erben nicht tangiert wird, falls aus dem Erbe überraschenderweise viele Gläubiger befriedigt werden müssen. Damit wird die Haftung des Nachlassempfängers begrenzt.

 

Sind im Erbe ein oder mehrere Liegenschaften enthalten, sollten Sie diese, falls Sie diese nicht kennen, genau unter die Lupe nehmen. Handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus ist zu prüfen, ob alle Wohnungen und Gewerbeflächen vermietet sind, wie der Zustand des Gebäudes sowie der vermieteten Flächen ist, ob größere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten anstehen und die Immobilie sich trägt, sprich mit den Mieteinnahmen Renditen erwirtschaftet werden. Wird das Gebäude von einem Verwalter bewirtschaftet kann dieser dazu Auskunft geben. Er hat auch die entsprechenden Unterlagen.

 

Bei einem Einfamilienhaus oder einer Eigentumswohnung sollten Sie ebenfalls Zustand und Ausstattung einer Prüfung unterziehen und hierbei gegebenenfalls die Hilfe eines Gebäudesachverständigen, Architekten oder Maklers in Anspruch nehmen. Haben sich Sanierungen angestaut und übersteigen diese Ihr Budget oder haben Sie kein Interesse, die Immobilie zu halten und zu vermieten, etwa weil sie weit weg von ihrem Wohnort liegt, sollten Sie diese veräußern.

 

Sie haben eine Immobilie geerbt und wissen nicht, ob Sie dieses Erbe annehmen sollen? Wir beraten Sie gerne.

 

Der Einzelhandel kehrt zurück

Lange Zeit wurde darauf verzichtet. Jetzt wird dieses Konzept allmählich wiederentdeckt: Der Einzelhandel kehrt in die Wohntürme zurück. Wo in der Vergangenheit reine Wohnhäuser gebaut wurden, entwerfen heute moderne Projektplaner und Quartiersentwickler wieder Immobilien mit Platz für Gewerbe. Dabei kommt es auf einen guten Mix an.

Immer öfter befinden sich die Einkaufsmöglichkeiten wie Supermärkte oder Boutiquen nicht mehr ein paar Straßen weiter in einem Flachbau oder im Einkaufszentrum. Die gefragten und sich entwickelnden Quartiere wie die Europacity in Berlin, das Europaviertel in Frankfurt, die Hafencity in Hamburg oder der Medienhafen in Düsseldorf sind keine reinen Wohngebiete mehr. Hier entstehen Gebäude, die Wohnen und Gewerbe verbinden.

Denn die Ansprüche an moderne Quartiere sind gewachsen. Wohnen, Arbeit und Freizeitgestaltung werden immer mehr „zusammengedacht“. Inzwischen wird nicht mehr nur Platz für Geschäfte oder gute Restaurants im Erdgeschoss eingeplant. Der Trend geht zu sogenannten „Amenities“. Hierbei handelt es sich um Gemeinschaftsräume und Service-Leistungen wie ein Fitnessstudio, ein Wellnesscenter, ein Concierge, der Pakete annimmt, oder eine Dachterrasse, die für Veranstaltungen gebucht werden kann. Aber auch Kinos, Apotheken oder Bars ziehen in die neuen Wohngebäude ein.

Da erkannt wurde, dass es auf die Mischung in den modernen Quartieren ankommt, wird bei der Planung auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Wohn- und Bürogebäuden geachtet. Dazu beschäftigen sich Quartiersentwickler detailliert mit Mikro- und Makrostandort. Hier ist wichtig: Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Autobahn, Bahnhof oder Flughafen? Welche Arbeitgeber sind vor Ort oder daran interessiert, dort einen Firmenstandort zu errichten? Möchten die Mitarbeiter hier überhaupt in der direkten Umgebung ihrer Büros leben?

Hier kommt es besonders auf die Zielgruppe an. Arbeiten die Leute hier dauerhaft oder nur projektweise? Für die Zielgruppe, die nur projektweise in dem neuen Quartier beschäftigt ist, bieten sich Service-Apartments an. Das sind kleinere möblierte Wohnungen, die den Service eines Hotels mit den Vorteilen einer eigenen Wohnung verbinden.

Zudem sind die modernen Quartiere auch interessant für überregionale und ausländische Zielgruppen. Durch die gestiegenen Bau- und Grundstückskosten hat sich auch die Klientel für Neubauwohnungen in zentralen Metropollagen geändert. Hier reicht eine einfache Ausstattung oder weite Wege zu Arbeitsplatz oder Geschäften nicht aus. Bei modernen Wohnungen und Umgebungen spielen Lebensqualität und Effizienz eine herausgehobene Rolle.

Deshalb kommt es bei der Entwicklung eines Quartiers, in dem viele Leute wohnen und viele Unternehmen ihren Sitz haben möchten, auf eine gute Standortanalyse an. Wohnquartiere sind heute ohne Flächen für Gewerbe kaum noch denkbar.

Möchten Sie wissen, wie gut der Standort Ihrer Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Foto: ClaraNila

Höherer Preis in kürzerer Zeit – Mit Home Staging

Serie Immobilienvermarktung: 3

Die meisten Eigentümer fragen sich, wie sie mehr Geld für ihre Immobilie erhalten oder wie sie schneller verkaufen können. Mit „Home Staging“ gelingt beides. Mit Home Staging wird die Immobilie für den Verkauf gezielt inszeniert.

Beim Verkauf eines Gebrauchtwagens ist es selbstverständlich, dass das Fahrzeug aufwendig gereinigt und optisch aufgewertet wird. Bei Immobilien übernimmt Home Staging diese Aufgabe.

Anstatt einem Interessenten die Immobilie im bewohnten oder leeren Zustand zu zeigen, wird es beim Home Staging „entpersonalisiert“. Das heißt, dass persönliche Gegenstände verschwinden und dem Raum mit geringem Aufwand eine „neutrale“ Einrichtung gegeben wird. Wer im Restaurant einen Tisch reserviert hat und dort noch die Teller des Vorgängers findet, hat kaum einen guten Eindruck vom Restaurant. So ist es auch mit Immobilien.

Bei leeren Räumen dagegen fällt es Interessenten oft schwer, sich diese eingerichtet vorzustellen und Proportionen und Möglichkeiten zu erkennen. Deshalb erhalten leere Räume beispielsweise dezent Möbel, Farben, Licht und Dekorationen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Räume großzügiger erscheinen. Inzwischen gibt es hierfür günstige Angebote für Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel Möbel aus Pappe. Eine solche „Dekoration“ von Räumen erleichtert dem Interessenten, sich das neue Zuhause besser vorzustellen. Oft fragen Interessenten sogar, ob sie diese Möbel miterwerben können.

Durch den gewonnenen Eindruck, entscheidet sich ein Interessent schneller, die besichtigte Immobilie zu kaufen. Somit ist Home Staging eine gute Hilfe für den Verkäufer, um seine Immobilie optimal zu präsentieren. Raumproportionen werden besser sichtbar und Besonderheiten des Objekts werden in den Fokus gerückt – und das schon für die Onlinepräsentation oder das Exposé.

Bei fast zwei Dritteln der Immobilienverkäufe, bei denen Home Staging eingesetzt wurde, konnte genau der Angebotspreis erzielt oder sogar übertroffen werden. Ein Fünftel davon erreichte sogar einen Verkaufspreis, der 15 Prozent über dem Angebotspreis lag. Das belegt eine Umfrage unter amerikanischen Immobilienmaklern. Die Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) Iris Houghten betont, dass der erste Preisnachlass im Allgemeinen immer höher ist als die Kosten für Home Staging.

Auch die Vermarktungsdauer konnte durch Home Staging um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Denn über ein Viertel der Kaufinteressenten neigt dann dazu, über kleinere Makel der Immobilie hinweg zu sehen. Ebenso ist fast die Hälfte der potenziellen Käufer eher bereit, eine „gestagete“ Immobilie zu besichtigen, die sie zuvor online gesehen haben.

Mit Home Staging können Sie perfekt Ihre Immobilie für die gewünschte Zielgruppe einrichten und somit Ihren Verkaufspreis und die Vermarktungsdauer optimieren.

Haben Sie Fragen zur Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Hohe Immobilienpreise jetzt trotzdem anlegen?

Immobilien sind grundsätzlich eine interessante Anlageform, bieten sie doch hohe Renditen. Jedoch ist die Frage, ob jetzt der richtige Zeitpunkt zum Anlegen ist. Jörg Winterlich und Michael Wiesendorf von der Immobilien Investment Akademie verraten im Interview, ob die Zeit zum Anlegen jetzt günstig ist.

Interview von Adrian M. Darr

Lohnt sich derzeit für den Eigennutzer eine Investition in Immobilien?

Wiesendorf: Wenn Sie in ein bestimmtes Viertel wollen, wo die Wohnqualität genau so ist, wo Sie schon immer hin möchten, dann kommt es auf 10 bis 15.000 Euro Kaufpreis rauf oder runter nicht an. Wenn wir das ganz einfach herunterbrechen wollen: da ist das Thema nicht der Preis, sondern die Lage, die individuelle Befindlichkeit, wo Sie hin möchten oder was Sie sich leisten können.

Winterlich: Absolut richtig. Eine Eigennutzung ist immer ein emotionales Thema. Eine Eigennutzungsimmobilie wird nicht unter wirtschaftliche Gesichtspunkte gesehen oder die spielen nur ganz am Rande eine Rolle, sondern das ist immer eine Frage der emotionalen Entscheidung. Man kann natürlich auch bei einer eigengenutzten Immobilie einen guten Griff machen. Aber wirtschaftlich ist es für den guten Teil der Leute nicht das, was man unter rational vernünftigen Gesichtspunkten tun würde. Der Eigennutzer trägt natürlich das komplette Risiko, er hat keinerlei steuerlichen Vorteil oder Absetzungsmöglichkeiten und er muss quasi für diese Immobilie komplett einstehen mit seinem bereits versteuerten Nettoeinkommen, seinem Gehalt. Die Frage ist jetzt immer, wenn man mal 30 Jahre in die Zukunft schaut, was ist dann diese Immobilie in dieser Lage überhaupt wert? Es kommt sehr auf die Lage an. Aber Achtung! Eigennutzung und Investment liegen ganz weit auseinander. Eigennutzung ist eigentlich nie ein Investment.

Was unterscheidet die Immobilie von anderen Anlagemöglichkeiten wie Aktienfonds, Lebensversicherungen und so weiter?

Winterlich: Die Immobile ist eine der wenigen Assets, die ich anfassen, kontrollieren und steuern kann. Das heißt: Sie sehen jeden Tag oder Monat wie viel Geld ist hereingekommen, wo gibt es Zahlungsrückstände, wieviel  Geld wird ausgegeben und was bleibt für mich übrig. Bei Aktien oder anderen Finanzprodukten haben Sie diese Möglichkeiten nicht. Sie haben steuerliche Vorteile mit Immobilien. Und man kann für die Immobilie natürlich – wenn man es richtig macht – viel mehr Kapital bekommen kann. Entscheidend ist hierfür das richtige Knowhow.

Kann man sagen, welche Immobilien sich als Kapitalanlagen besonders eignen?

Winterlich: Das eine ist das kurzfristige Lohnen, das andere die Nachhaltigkeit, wie gut sieht das auch in Zukunft aus. Generell, Investments in Gewerbeimmobilien, zum Beispiel Hotels, Pflegeheime etc., das sollten nur die Leute machen, die davon Ahnung haben.

Wiesendorf: Sie können grundsätzlich schon mal zu einem großen Prozentsatz ausschließen, dass ein Einfamilienhaus ein Anlageobjekt ist. Ein Einfamilienhaus hat einen zu großen Kostenapparat drum herum. Das merkt man nicht in der ersten Vermietungsphase. Aber im fünften Jahr geht die Heizung kaputt: 10.000 Euro. Nach 20 Jahren ist das Dach kaputt: 40.000 Euro. Eine Rendite über die gesamte Laufzeit ist dann nicht mehr gegeben.

Woran kann man eine gute kapital erkennen?

Winterlich: Der eine Punkt ist natürlich: es muss Cashflow vorhanden sein, also es müssen Überschüsse da sein. Vielleicht nicht vom ersten Tag an, aber sagen wir mal spätestens nach zwei Jahren sollten Immobilien in der Lage sein, sich mit allen Kosten, mit Zins, mit Tilgung, mit Instandhaltungsrücklage komplett selber zu tragen. Der zweite Punkt ist: es sollte nachhaltig sein, das heißt, dass dieses Geschäftsmodell mit der Immobilie nicht nach fünf Jahren zu Ende sein kann. Dann habe ich vielleicht fünf Jahre gut verdient, habe aber anschließend eine Immobilie die leer steht oder wertlos ist.

Wo gibt es in Deutschland noch gute Kapitalanlagen?

Winterlich: Einfach beantwortet: überall. Natürlich nicht, wenn sie bei Immobilienscout oder im Schaufenster von Maklern schauen. Klar, das Thema ist schwieriger geworden als vor fünf oder zehn Jahren. Aber man kann gute Käufe machen, hat aber vielleicht ein bisschen mehr Aufwand. Die wirklich interessanten Einkäufe machen Sie eher über ein – ich möcht mal sagen – verborgenes Beziehungsnetzwerk, dass man mit einem Makler eine Vereinbarung hat, dass man die Objekte bekommt, bevor er die irgendwo bei Immobilienscout oder Immonet veröffentlicht. Ich muss ein Netzwerk mit anderen Investoren bilden. Finde ich ein spannendes Objekt, das für mich nicht passt, habe ich einen Investorenkollegen, für den es spannend sein könnte und dem ich sie vorschlagen kann. Und das funktioniert eben auch umgekehrt.

Wie kann ich mein Vermögen durch Immobilien aufbauen? Wie fange ich an?

Winterlich: Wer ernsthaft in Immobilien investieren möchte, sollte sich zuerst das nötige Knowhow aufbauen, um zu wissen, wie die Dinge grob funktionieren und wo die Fallstricke liegen.

Wiesendorf: Eines möchte ich ergänzen. Im Internet wird ja sehr viel vermeintliches Wissen kostenlos angeboten. Youtubevideos, Facebook-einträge – wo auch immer. Knowhow kostet Zeit und Geld, wenn ich es wirklich vernünftig und solide machen und damit auch dauerhaft Geld verdienen möchte. Es ist wie eine Berufsausbildung.

Überlegen Sie, in Immobilien zu investieren? Wenn Sie eine kompetente Beratung suchen, kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

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Bildunterschrift: Jörg Winterlich (l.) und Michael Wiesendorf bilden an der Immobilien Investment Akademie Investoren aus.

Geld sparen mit der richtigen Finanzierung

Wer endlich ein Darlehen für den Kauf oder den Bau einer Immobilie abgeschlossen hat, ist erst einmal beruhigt. Aber wie schnell sind die 5, 10, 15 oder 20 Jahren vorbei, für die die Zinsbindung in Ihrem Vertrag galt? Ihre Verbindlichkeiten bei der Bank sind dann aber oft noch nicht beglichen. Dann wird eine Anschlussfinanzierung benötigt. Dafür schließen Sie einen neuen Vertrag mit Ihrer Bank – zu aktuellen Konditionen. Mit diesen Tipps sparen Sie Geld.

  1. Planen Sie rechtzeitig

Vor Ablauf der Zinsbindung setzt sich Ihre Bank meist mit Ihnen in Verbindung. Dennoch ist es sinnvoll, sich etwa ein Jahr früher über die Anschlussfinanzierung zu informieren. Die Zinsen Ihres Darlehens oder die Raten für Ihr Haus können Sie so deutlich senken. Dafür ist der Zeitpunkt wichtig. Sind die Bauzinsen niedrig, sollte man die Gelegenheit nutzen.

  1. Wie sind die aktuellen Zinsen?

Wenn die Zinsen am Markt so hoch sind, wie die, die Sie gegenwärtig bezahlen, würden Sie sich nicht verschlechtern – aber auch nicht verbessern. Aber wie sieht der Trend aus? Drohen die Zinsen zu steigen, sollte schnell gehandelt werden. Deutet sich jedoch an, dass die Zinsen sinken, dann sollten Sie abwarten. So lässt sich Geld sparen. Wie der Trend der  Zinsen ist, sagen Ihnen Experten.

  1. Welche Möglichkeiten haben Sie?

Für Ihre Anschlussfinanzierung haben Sie drei Möglichkeiten. Die erste ist die Prolongation. Damit verlängern Sie einfach Ihren bestehenden Vertrag mit der gegenwärtigen Bank und die Zinsen werden an die aktuelle Marktlage angepasst. Das bedeutet nicht viel Aufwand für Sie und normalerweise keine erneute Bonitätsprüfung. Zudem bleiben Ihnen die Kosten für eine Grundschuldübertragung beim Wechsel zu einer Bank erspart. Allerdings könnten Angebote von anderen Banken günstiger sein. Konditionen anderer Banken sollten also verglichen werden. Deren Angebote könnten Sie auch zum Verhandeln mit Ihrer Bank verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist die Umschuldung. Hier schließen Sie die Anschlussfinanzierung bei einer anderen Bank ab. Das ist sinnvoll, wenn Sie günstigere Konditionen bei den Zinsen bekommen. Es fallen aber Grundbuch- und Notarkosten an, da die Grundschuld von der einen Bank auf die andere übertragen werden muss. Die niedrigeren Zinsen sollten diese kosten aber mehr als ausgleichen.

Die dritte Möglichkeit ist das Forward Darlehen. Damit können Sie schon einige Monate vor Ende der Zinsbindung ein neues Darlehen abschließen, um sich die, zu diesem Zeitpunkt günstigen Zinsen, zu sichern. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn absehbar ist, dass die Bauzinsen steigen werden. So können Sie in Zeiten günstiger Zinsen sich diese für später sichern. Natürlich wird für ein Forward Darlehen ein zusätzlicher Zinsaufschlag erhoben, der in Ihrer Kalkulation berücksichtigt werden sollte.

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Immobilie finanzieren? Oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt entickelt? Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne.

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Sternerestaurant oder Szenebar

Wer in der Gastronomie erfolgreich sein möchte, braucht nicht nur ein ausgefeiltes Konzept und einen guten Businessplan. Ebenso entscheidend sind auch Lage und Räumlichkeiten. Allerdings bedeuten Toplage und große Räumlichkeiten in der Regel auch hohe Kosten. Beim eigenen Lokal gibt es einiges zu beachten.

Menschen, deren großer Traum das eigene Lokal ist, fehlt oft die passende Immobilie. Zum Beispiel darf nicht in jeder Immobilie und in jeder Lage Alkohol ausgeschenkt werden. Wer eine Lizenz zum Ausschank von Alkohol erhalten möchte, muss dem zuständigen Ordnungsamt belegen, dass sowohl der Antragsteller als auch die Immobilie dafür geeignet sind.

Immobilie, Lage, Konzept

Wer vom eigenen Lokal träumt, hat meistens schon eine genaue Vorstellung, was für eine Art Lokal es sein soll. Soll es das Sternerestaurant sein oder das Café mit eigener Konditorei, der neue hippe Burgerladen oder die trendige Szenebar? Das ist aber auch besonders wichtig. Denn Konzept, Immobilie und Lage müssen zusammenpassen. Dazu sind folgende Überlegungen frühzeitig anzustellen:

  • Wer ist meine Zielgruppe und wo erreiche ich sie?
  • Welche Speisen und Getränke biete ich an?
  • Wie soll das Lokal eingerichtet sein? Passt die Ausstattung zum Konzept?
  • Welche Trends beinhaltet mein Konzept? Zum Beispiel Molekularküche oder Superfood?
  • Wie groß soll mein Betrieb sein? Beispielsweise wie viele Mitarbeiter soll er haben und für wie viele Gäste ist er gedacht?
  • In welchem Preissegment soll mein Etablissement liegen?

Die ideale Lage

Ist das geklärt, kann die Suche nach der passenden Immobilie beginnen. Dabei kommt es natürlich auf die Lage an. Wenn Kunden das Lokal nicht problemlos finden und erreichen, wird es leer bleiben. Zudem kommt es auch auf die Zielgruppe an. Eine trendige Bar liegt besser im Szeneviertel. Aber Vorsicht! Begehrte Lagen haben auch dementsprechend hohe Preise oder hohe Mieten, beziehungsweise eine hohe Pacht. Hier ist es ratsam, genau zu berechnen, welche Kosten von den Einnahmen getragen werden können. Ein Immobilienprofi hilft, wenn zukünftige Lokalbesitzer wissen wollen, welche Kosten auf sie zukommen.

Der ideale Gastraum

Ebenso kommt es auf die Räumlichkeiten an. Das Konzept „Sternerestaurant“ funktioniert vielleicht nicht, wenn nur drei Tische in den Gastraum und nur ein kleiner Herd in die Küche passen. Ein hipper Burgerladen könnte hier aber laufen. Dabei kommt es auch auf den Schnitt an. Dieser hat nicht nur Einfluss darauf, wo sich die Theke befindet, sondern auch auf die Atmosphäre. Verwinkelte Räume können je nach Konzept gefragt sein. Zum Beispiel wenn es vielleicht auf separate Sitzecken ankommt oder der Gastraum nicht zu hellhörig sein soll. Andernfalls sollte Platz für schallschützende Trennwände vorhanden sein. Für Interessenten ist also die Frage wichtig: Kann ich mit dem, was da ist mein Konzept umsetzen.

Überlegen Sie, ob Ihre Immobilie als Objekt für die Gastronomie geeignet ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

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Mach ich mal eben schnell – Immobilienprivatverkauf

Ein Haus verkaufen? So schwierig kann das doch nicht sein. Denn die Nachfrage ist ja derzeit hoch. Wer sich jedoch genauer mit dem Verkauf einer Immobilie beschäftigt, muss feststellen: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Oder wissen Sie genau, wie viel Ihre Immobilie wert ist, worauf Sie bei Besichtigungen achten müssen oder wie Sie einen zahlungskräftigen Käufer finden?

Wie viel ist meine Immobilie wert?

Die meisten Eigentümer wissen noch, wie viel ihre Immobilie beim Kauf gekostet hat. Doch was ist sie jetzt wert? Verschiedene Faktoren müssen berücksichtigt werden: Lage, Grundstücksgröße, Wohnfläche, Art der Immobilie, Ausstattung, Baujahr, durchgeführte Renovierungen und bauliche Veränderungen, die Marktlage sowie Besonderheiten. Dafür empfiehlt es sich jedoch, einen Immobilienexperten zu Rate zu ziehen, der sich täglich mit der Preisdynamik vor Ort beschäftigt.

Welche Dokumente brauche ich?

Außerdem benötigen Sie zum Immobilienverkauf auch etliche Unterlagen wie Grundbuchauszug, Baupläne, eine Flurkarte oder einen Energieausweis. Falls diese noch nicht vorliegen, müssen sie beantragt werden. Bereiten Sie sich schon mal auf viele Stunden bei Ämtern und Behörden vor.

Liegen alle Dokumente vor, geht es ans Erstellen des Exposés. Hierbei kommt es darauf an, die Zielgruppe genau zu kennen, für die die Immobilie geeignet ist: junge Familien, Rentnerehepaar oder vielleicht Investoren oder Anlegen. Die Zielgruppe hat natürlich Einfluss darauf, wie viel Geld Sie für ihre Immobilie bekommen können. Ein Immobilienprofi kann Ihnen sagen, wer die richtige Zielgruppe für Ihr Objekt ist.

Wie führe ich Besichtigungen durch?

Lässt das Exposé viele Fragen offen, quillt das Postfach des Verkäufers meist über. Individuelle Besichtigungen zu vereinbaren, wird dann oft schwierig. Eine Massenbesichtigung durchzuführen ist anstrengend. Außerdem möchten die meisten Verkäufer keine Massen an fremden Personen durch die Wohnung führen, in der sie noch wohnen. Denn sie fürchten den Überblick zu verlieren und Opfer sogenannten Besichtigungstourismus zu werden. Ein Profimakler kann Sie davor bewahren.

Wie wähle ich einen Käufer aus?

Sind nach der Besichtigung nur noch wenige ernsthafte Interessenten übrig, geht es darum, einen Käufer auszuwählen. Dabei muss unbedingt geprüft werden, ob die Finanzierung gesichert ist. Ein Profimakler kann das prüfen. Oftmals versuchen Käufer außerdem den Eigentümer im Preis herunterzuhandeln. Beim Hausverkauf ist also auch ein wenig Verhandlungsgeschick gefragt. Wer sich verunsichern lässt, verkauft schnell unter Wert.

Die hier gestellten Fragen sind nur einige, die Privatverkäufern im Laufe des Verkaufsprozesses durch den Kopf gehen.

Möchten Sie sich zum Verkauf Ihrer Immobilie unverbindlich beraten lassen? Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern.

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Familienstreit vermeiden – Immobilie rechtzeitig vererben

Experten gehen davon aus, dass inzwischen jedes zweite Erbe eine Immobilie umfasst. Damit um das Erbe kein Streit entsteht, kümmern sich viele lieber schon zu Lebzeiten darum. Immobilien, Geld und Unternehmen können frühzeitig auf die Nachkommen übertragen werden. Jedoch gibt es hierbei auch Fallstricke.

Wenn Sie Ihr Erbe nicht im Testament geregelt haben, entscheidet der Gesetzgeber über die Erbfolge. Erben sind dann Ehepartner, Kinder oder Enkel, Eltern oder Geschwister. Geht das Erbe zum Beispiel an drei Kinder, würde es unter ihnen aufgeteilt. Jedes Kind bekäme also ein Drittel. Während Geld relativ einfach aufzuteilen ist, ist die Teilung einer Immobilie durch drei schon schwieriger. Nicht selten stellt das die Erben vor große Herausforderungen. Denn selbst wenn die Erben sich einig sind, kostet der Erbmarathon viel Zeit und Mühe.

Deswegen übertragen immer mehr Deutsche das Erbe schon zu Lebzeiten. In Behördensprache nennt sich das: Vorweggenommene Erbfolge. So können Sie erstens selber regeln, wer was bekommt. Und zweitens können Erbschaftssteuer und Pflichtteil reduziert werden. Lassen Sie sich hierbei jedoch besser von einem Immobilienprofi beraten. Das Vorerbe ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Immobilie an bestimmte Personen, wie Ehegatten oder Kinder, übertragen werden soll. So können Sie zum Beispiel Ihren Kindern einen möglichst sorglosen Start in das Berufsleben ermöglichen oder den Ehepartner absichern.

Das Vorerbe ist dabei aber keine reine Schenkung. Denn sollte der Immobilienkredit noch nicht abgezahlt sein oder Schulden bestehen, werden diese mitübertragen. Außerdem ist eine Übertragung in der Regel auch an Bedingungen geknüpft. Denn wenn Sie Ihr gesamtes Vermögen – egal ob Geld oder Immobilien – zu Lebzeiten übertragen, geben Sie ja Ihre Existenzgrundlage aus der Hand. Deshalb ist es für Sie wichtig, Ihre Existenz zu sichern, indem Sie Rechte am Vermögen behalten. Denn es ist Ihnen erlaubt, das übertragene Vermögen zu nutzen und zu verwalten. Dies nennt sich Nießbrauchrecht. Es empfiehlt sich also, alle denkbaren Interessenlagen und Ihre Rechte am Vermögen im Übergabevertrag zu regeln.

Wenn Sie Ihre Immobilie vorzeitig an die künftigen Erben übertragen, wird meist ein lebenslanges Wohnrecht für den Vererbenden im Vertrag festgeschrieben. So kann Ihre Wohnung weder verkauft noch vermietet werden, solang Sie darin wohnen. Außerdem ist es ratsam, Rückforderungsrechte in den Vertrag aufzunehmen. Das ist dann wichtig, wenn der Erbe die Immobilie verkaufen will oder verschuldet ist. Sollte eine Privatinsolvenz drohen, können Sie Ihr Erbe zurückerhalten, damit es nicht gänzlich verloren geht.

Um hier als Erblasser den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Dieser berät Sie, wie Sie Ihr Immobilien-Erbe am besten sichern.

Fragen Sie sich, was aus Ihrer Erbimmobilie werden soll? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Wohnen über Generationen hinweg

Das Generationenhaus macht es möglich. Die Großeltern passen auf die Enkel auf und erhalten dafür selber Hilfe im Alltag. Bei immer mehr Menschen setzt sich wieder die Erkenntnis durch, dass das gemeinsame Wohnen mehrerer Generationen unter einem Dach eine Bereicherung für Alle ist. Für Experten ist das Generationenhaus das Konzept der Zukunft.

In den meisten Fällen teilen sich Familienangehörige – also Kinder, Eltern und Großeltern – ein Haus. Gelegentlich wohnen aber auch Freunde, Bekannte oder sogar Fremde gemeinsam in einem Projekt, um den Alltag gemeinsam zu bestreiten. Häufig wird in separaten Wohnungen gewohnt, was jeder „Kernfamilie“ den persönlichen Rückzugsort und die nötige Privatsphäre sichert. Für einige Familien ist es jedoch wichtiger, stärker als Gemeinschaft zusammenzuleben. Solche Familien legen Wert auf Räume, in denen sie sich begegnen. Sie teilen sich zum Beispiel Wohnzimmer und Küche und nutzen den Garten gemeinsam.

Ein Generationenhaus bietet natürlich Vorteile, bei denen ein Einfamilienhaus kaum mithalten kann. Hier müssen Sie sich keine Vorwürfe Ihrer Eltern anhören, warum Sie sie so lange schon nicht mehr besucht haben. Die viele Zeit für die Familie ist für die meisten ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Entscheidung für ein Generationenhaus. Dazu kommt die gegenseitige Entlastung, die diese Wohnform bietet. Die Großeltern erhalten Hilfe im Alltag von ihren Kindern, dafür helfen Sie bei der Betreuung der Enkel. Dabei genießen besonders Senioren, ihre Familienmitglieder um sich zu haben und an deren Leben aktiv teilzunehmen. Ebenso nützt es den Kindern, von den Erfahrungen ihrer Großeltern zu lernen.

Für Senioren, die vielleicht hilfe- oder pflegebedürftig sind, stellt das Generationenhaus einen besonderen Vorteil dar. Die Familienmitglieder können sich um ihre Großeltern kümmern und diese können den Umzug in ein Pflegeheim vermeiden. Das bedeutet nicht nur mehr Unabhängigkeit, sondern auch eine deutliche Kostenersparnis.

Allerdings kann ein Generationenhaus auch Nachteile haben. Für manche Menschen ist eine zu große räumliche Nähe ein Problem. Wer Ruhe und Zurückgezogenheit sucht, für den empfiehlt sich ein Generationshaus nur dann, wenn eine ausreichende räumliche Trennung besteht. Denn wo Kinder leben, ist in der Regel auch Lärm nicht zu vermeiden. Außerdem kommt es auch dort, wo Menschen auf engerem Raum zusammenleben, häufiger zu Konflikten. Gerade die Altersunterschiede sorgen öfters für Differenzen bei Fragen der Kindererziehung, der Haushaltsführung oder Planung des Alltags. Wer also in ein Generationenhaus ziehen möchte, sollte sich im Klaren sein, worauf er sich einlässt. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, bereits im Vorhinein genaue Absprachen über das Zusammenleben zu treffen und alle Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen.

Hat das Generationenhaus aber eine gute Mischung aus Rückzugsmöglichkeiten und Gemeinschaftsräumen, kann die gesamte Familie von dieser Wohnform profitieren.

Überlegen Sie sich, ob ein Generationenhaus etwas für Ihre große Familie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Wie will ich im Alter wohnen?

Das ist eine Frage, die Sie nie zu früh stellen können. Beim Kauf des eigenen Hauses oder der Eigentumswohnung denken die wenigsten daran, dieses später möglicherweise noch einmal verlassen zu müssen. Doch der Traum, im Eigenheim alt zu werden, ist nicht immer realistisch.

Wenn die Kinder das Haus verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen, wirkt das eigene Haus plötzlich groß und leer. Ein Grund, die Immobilie gegen etwas Kleineres zu tauschen, ist das jedoch selten. Dennoch stellt sich hier bei vielen zum ersten Mal die Frage: Will ich hier wirklich für immer wohnen? Anstatt diesen Gedanken so schnell wie möglich zu unterdrücken und als pessimistischen Unsinn abzutun, macht es Sinn, sich in Ruhe damit auseinander zu setzen. Denn Fakt ist: Die meisten Immobilien, die in jungen Jahren gekauft werden, sind dazu angedacht, Platz für eine Familie zu bieten und nicht ein älteres Ehepaar oder eine alleinstehende pflegebedürftige Person zu beherbergen.

Mit 50 mögen steile Treppen, mehrere Kilometer Entfernung zum nächsten Supermarkt und ein großer Garten, der regelmäßig gemäht und gewässert werden will, noch kein Problem darstellen. Mit 75 kann das schon ganz anders aussehen. Wer frühzeitig überlegt, wie er seinen Lebensabend verbringen will, dem stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl: Soll das Eigenheim in naher Zukunft barrierefrei umgebaut oder irgendwann gegen eine altersgerechte Wohnung getauscht werden? Will vielleicht eines meiner Kinder das Haus übernehmen? Kann ich mir vorstellen, irgendwann in einer Seniorenresidenz zu leben? Oder will ich im Ruhestand noch einmal etwas ganz Neues ausprobieren und meinen Altersitz im Ausland beziehen?

Die Antworten auf diese Fragen hängen vielfach auch von der finanziellen Situation, dem familiären Umfeld und der näheren Umgebung der Immobilie ab. Wenn Sie jetzt schon anfangen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, treffen mögliche gesundheitliche und finanzielle Veränderungen im Alter Sie weniger überraschend. So können Sie Ihre Zukunft nach den eigenen Vorstellungen gestalten.

Dabei müssen Sie nicht gleich vom Worst Case Szenario ausgehen. Schon kleinere Veränderungen können dazu führen, dass eine andere Wohnsituation besser geeignet ist: Warum nicht schon mit 60 Arbeitszimmer und Schlafzimmer tauschen, sodass Sie im Fall der Fälle eine abgeschlossene Wohnung im Erdgeschoss haben? Sollte Ihnen das Treppensteigen irgendwann schwer fallen, meistern Sie den Alltag so sehr viel bequemer. Oder wie wäre es, wenn Sie jetzt schon nach einer zentral gelegenen Zweitwohnung suchen, in der zunächst Ihr Kind wohnen kann, mit dem Sie dann später tauschen? So sind Sie nicht auf ein Auto angewiesen, wenn Ihre Sehkraft im Alter nachlässt. Vielleicht haben Sie auch den Wunsch, später in der Nähe Ihrer Kinder zu wohnen? Warum also nicht schon jetzt nach einer altersgerechten Wohnung in der selben Stadt suchen, die Sie zunächst vermieten? Je früher Sie sich mit dem Altern auseinandersetzen, desto einfacher ist es, Ihre spätere Wohnsituation nach Ihren genauen Vorstellungen zu gestalten.

Das heißt nicht, dass Sie mit Mitte 50 schon für jedes Szenario, das eintreten könnte, eine passende Lösung haben müssen. Wichtiger ist es, dass Sie sich mit den größeren Problemquellen auseinandersetzen und eine grobe Vorstellung davon entwickeln, wie Sie in Zukunft leben möchten.

Sie wollen Ihr Haus in Zukunft verkaufen oder sind auf der Suche nach einer kleineren Immobilie? Wir beraten Sie gerne.

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Onlineshopping zum Anfassen

 „Zu verkaufen“-Schilder statt der neusten Mode in der leergefegten Fußgängerszone: Jahrelang lag die Befürchtung in der Luft, dass der Onlinehandel den Tante-Emma-Laden von nebenan komplett verdrängt. Zwar ist der Online-Trend unverändert groß, während Einzelhändler teils um jeden Kunden kämpfen. Dennoch sind Experten sich sicher: Kunden wollen kein Entweder-Oder, vielmehr sollten Händler auf Multichannel-Konzepte setzen. Wessen Handelsfläche gerade eine Leerstandsphase hat, für den könnten die lokalen Filialen von Onlinehändlern, die Lösung sein.

IKEA hält nicht länger am gewohnten Verkaufskonzept fest. Die Reise durch das bis ins Detail durchgestylte Möbelhaus ist nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich den schwedischen Einrichtungsstil nach Hause zu holen. Hemnes, Kallax, Malm und Co können mittlerweile auch bequem per Mausklick bestellt werden. Selbst die Lebensmittelbranche setzt immer stärker auf den Onlinevertrieb. Einer Statista-Umfrage zufolge bestellt bereits jeder dritte Deutsche Lebensmittel online.

Doch der Trend funktioniert auch andersherum. Online bekannt gewordene Unternehmen wie MyMüsli, MyToys oder Mr. Spex setzen schon seit längerem auf den Filialbetrieb. Nun gesellen sich auch Onlinegrößen wie Zalando oder Notebooksbilliger.de dazu. In den USA gibt es bereits die ersten Amazon Buchläden und Möbelgeschäfte und auch in Deutschland wagt Amazon sich mit einem Store in Oberhausen ins Einkaufszentrum. Auf einer kleinen Verkaufsfläche stellt der Konzern dort seine Eigenprodukte wie Alexa, Echo und Fire TV vor.

Die Anforderungen, die sich an die lokalen Gewerbeimmobilien der Internethändler stellen, sind andere, als die des klassischen Einzelhandels. Online und Offline-Vertrieb müssen gut miteinander vernetzt sein. Statt überladene Geschäfte mit einer möglichst großen Auswahl, setzt man auf minimalistisch ausgestattete Showrooms, in denen die persönliche Beratung im Vordergrund steht. Was im Geschäft nicht vorrätig ist, kann online schnell bestellt werden – entweder in den Laden oder direkt nach Hause.

Standorte können so von der Präsenz der Onlinehändler profitieren, die in den lokalen Filialen einen Vorteil durch ihre Bekanntheit aus dem Internet haben. So könnten es namhafte Onlinegrößen auch schaffen sich an Standorten zu halten, die sonst prädestinierte Leerstände sind. Die Ansiedlung neuer Geschäfte macht auch Wohnlagen attraktiver. Denn eine gute Lage definiert sich laut Gabler Wirtschaftslexikon unter anderem auch durch gute bis sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.

Gleichzeitig zeigen Studien laut e-tailment.de, dass der Online-Umsatz in Regionen steigt, in denen eine stationäre Filiale eröffnet wurde. So profitieren auch die Onlinehändler von lokalen Filialen. Gerade kleinere Unternehmen, können ihren Bekanntheitsgrad so steigern. Kunden kaufen nicht mehr nur über eine Plattform. Sie informieren sich online und kaufen dann im Geschäft nebenan. Onlinehändler, die auch eigene Filialen betreiben, verringern so ihr Risiko, potenzielle Kunden an die lokale Konkurrenz zu verlieren.

Sie haben eine Ladenfläche zu verkaufen und suchen nach dem richtigen Käufer? Wir unterstützen Sie beim kompletten Verkaufsprozess.

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Cooles Haus – Mit der richtigen Klimaanlage

Wird Ihre Dachgeschosswohnung im Sommer zum Backofen? Schlafen Sie schlecht wegen der trocknen Luft? Besonders in Städten ist Hitze ein Problem. Denn Hauswände speichern die Wärme und geben sie nachts nur langsam ab. Auf dem Land sinken die Temperaturen dagegen zwar schneller, aber auch hier können sich tagsüber die Zimmer richtig aufheizen. Klimaanlagen können Ihnen helfen, sich und Ihrem Heim im Sommer eine Abkühlung zu verschaffen.

Neben der Wärmedämmung ist eine Klimaanlage wohl die effektivste Methode, um die eigenen vier Wände abzukühlen. Größere Geräte, sogenannte Split-Geräte, die sich an der Außenwand anbringen lassen, können mehrere Räume kühlen. Split-Geräte bestehen aus einem Außenteil mit Kompressor, das an der Außenwand angebracht wird und einem Innenteil mit der eigentlichen Kühleinheit. Dadurch, dass sich der Kompressor außen befindet, ist die Geräuschbelastung geringer. Allerdings bringen diese Klimaanlagen einige Nachteile mit sich. Sie sind in der Anschaffung meist teuer und fressen viel Strom. Es empfiehlt sich also, auf eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse zu achten. Moderne Inverter Klimaanlagen können den Stromverbrauch um mehr als die Hälfte senken.

Bevor Sie aber eine Klimaanlage einbauen lassen, ist eine fachgerechte Planung durch einen Experten nötig. Um wie viele und welche Räume geht es? Wie große ist das Raumvolumen der in Frage kommenden Räume? Wie groß sind Fensterflächen? Und wie stark ist die Sonneneinstrahlung? Danach richtet sich die Wahl des Klimaanlagensystems.

Die Kosten für Split-Geräte beginnen bei 2.000 Euro zuzüglich der Kosten für die Installation in Höhe von etwa 300 Euro, denn die elektrischen Anschlüsse dürfen nur vom Fachmann angebracht werden. Zur Verlegung von Kabeln und Lüftungsrohren können auch Wanddurchbrüche oder sogar Kernbohrungen nötig werden. Auch hier empfiehlt es sich, im Zweifel immer einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Außerdem kennt ein erfahrener Fachmann Vor- und Nachteile einzelner Modelle, wie die Lautstärke und Energieeffizienz. Fest installierte Klimaanlagen verursachen weitere Betriebskosten, denn sie müssen alle zwei Jahre durch den Klima-Service gewartet und gereinigt werden. Nur so sind das Funktionieren des Filters und die Versorgung mit frischer, keimfreier Luft gewährleistet.

Es gibt aber auch kleinere, mobile Geräte, sogenannte Monoblock-Anlagen. Diese eignen sich gut, um einzelne Zimmer zu klimatisieren. Ihr Vorteil: sie sind sofort einsatzbereit. Jedoch muss die warme Abluft durch einen Schlauch aus dem Zimmer geführt werden. Entweder lässt dieser Schlauch durch ein offenes Fenster die warme Luft ab oder durch einen Durchbruch der Außenwand. Mit den nötigen handwerklichen Fähigkeiten können Eigenheimbesitzer das selbst durchführen. Dann ist das mobile Gerät aber mehr oder weniger an den jeweiligen Raum gebunden. Die Kosten für mobile Klimaanlagen beginnen im mittleren dreistelligen Bereich.

Lohnt sich der Einbau einer Klimaanlage vor dem Verkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Haus verkauft, Neubau noch nicht fertig – Was nun?

Es ist der Horror eines jeden Häuslebauers: Die alte Immobilie ist verkauft, die Kisten für den Umzug schon gepackt und plötzlich verzögert sich etwas am Bau, sodass dieser nicht zum geplanten Termin fertig wird. Was kann man in einer solchen Situation tun?

Tatsächlich sind Ihre Optionen hier sehr situationsabhängig. Im Idealfall lesen Sie diesen Artikel noch bevor Sie den Kaufvertrag für Ihre alte Immobilie abschließen, weil Sie bereits mit einer möglichen Verzögerung rechnen. Dann bleiben Ihnen noch mehrere Möglichkeiten.

Wenn Sie damit rechnen, dass der Einzug in Ihren Neubau sich verzögern könnte oder Sie Ihr Haus schon verkaufen, bevor Sie tatsächlich planen ausziehen, können Sie sich mit den neuen Besitzern direkt im Kaufvertrag auf ein zeitlich begrenztes Wohnrecht einigen. Was genau Sie hier vertraglich festlegen, sollten Sie vorher mit einem Immobilienexperten besprechen, damit stellen Sie sicher, dass der aufgesetzte Vertrag der Prüfung eines Notars standhält.

Anderenfalls können Sie mit dem neuen Besitzer auch einen Zwischenmietvertrag aufsetzen. Dieser ist unabhängig vom Kaufvertrag und kann theoretisch auch nach dem Verkauf noch abgeschlossen werden. Dann sind Sie jedoch in einer schlechteren Verhandlungsposition und zudem abhängig von den Plänen des neuen Besitzers. Denn wenn Sie sich kurzfristig doch länger in Ihrer alten Immobilie bleiben wollen, hat dieser vermutlich bereits eigene Umzugspläne gemacht.

Stehen Sie nun kurzfristig vor dem Problem, dass Ihr Neubau nicht rechtzeitig fertig wird, kommt es darauf an, ob Sie ein leeres Grundstück gekauft haben und selbst Bauherr sind oder ob Sie ein geplantes Objekt bei einem größeren Bauträger erworben haben. Ist ersteres der Fall, sind Sie selbst für die Verzögerung verantwortlich und müssen sich dementsprechend eigenständig um eine Zwischenunterkunft bemühen.

Sollten Sie jedoch zum Beispiel eine Eigentumswohnung gekauft haben, die Teil eines größeren Bauprojekts ist, haftet in der Regel der Bauträger für Verzögerungen. Voraussetzung hierfür ist, dass im Vertrag ein genaues Einzugsdatum vereinbart wurde. Wenn die Wohnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig ist, muss der Bauträger Sie zwischenzeitlich entweder selbst in einer gleichwertigen Zwischenunterkunft unterbringen oder Ihnen eine Entschädigung zahlen.

Diese Entschädigung entspricht einer Vergleichsmiete für den Zeitraum, in dem Sie nicht in Ihrer neuen Immobilie wohnen konnten. Zusätzlich hierzu müssen die Kosten für eine nicht vergleichbare Zwischenunterkunft (zum Beispiel eine deutlich kleinere Wohnung) oder ein Hotelzimmer übernommen werden. Auch weitere Kosten, die durch den verzögerten Umzug entstehen müssen vom Bauträger gezahlt werden. Welche Kosten genau dazu zählen, ist vom Einzelfall abhängig. Gängige Beispiele sind die Maklerkosten für die Beschaffung der Zwischenunterkunft und die Kosten für den zusätzlichen Umzug. Grundlage hierfür ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2014.

Sie wollen Ihr Haus verkaufen und für den Fall der Fälle gewappnet sein? Wir beraten Sie gerne. Auch auf der Suche nach einer Zwischenunterkunft stehen wir Ihnen zur Seite.

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Geld verdienen mit dem eigenen Strom

Windrad im Garten, Solaranlage auf dem Dach, Blockheizkraftwerk im Keller – Immer mehr Deutsche wollen die steigenden Stromkosten nicht mehr mitmachen und suchen Wege, um sich von den Energiekonzernen unabhängig zu machen. Durch neue Technologien und Konzepte lassen sich nicht nur Stromkosten sparen. Mit der Erzeugung von Strom lässt sich sogar Geld verdienen.

Neben der Einspeisung ins Stromnetz oder dem Handeln an der Strombörse lässt sich auch mit dem Teilen von Strom Geld verdienen. So wie Autos bei Car-Sharing oder Wohnungen bei AirBnB lässt sich inzwischen auch Strom teilen. Immer mehr private Haushalte produzieren ihren eigenen Strom mit Solar- oder Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken. Dabei versorgen manche nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Möglich ist das durch zwei neue Entwicklungen:

  1. Internetplattformen für Strom-Sharing

Die Digitalisierung ermöglicht die intelligente Vernetzung von privaten Stromerzeugern. Anbieter wie „sonnen“, „enyway“, „buzzn“ oder „beegy“ bringen private Stromproduzenten und Verbraucher zusammen. Auf den Internetplattformen können Produzenten ihren überschüssigen Strom verkaufen. Das rentiert sich mehr als die Vergütung, die der private Stromerzeuger durch die Einspeisung ins Stromnetz erhält.

  1. Effizientere Batteriespeicher

Die meisten Menschen sind nicht zu Hause, wenn mittags die Sonne für viel Strom sorgt. Sie können ihn also nicht verbrauchen. Abends, wenn es dunkel ist, wird mehr Strom verbraucht, aber die Sonne scheint nicht mehr. Effizientere Batterien machen es möglich, die Energie vom Mittag für den Abend zu speichern. Und das lässt sich noch erweitern: Batterien, die freie Kapazitäten haben, weil gerade keine Sonne scheint und kein Wind weht, können den überschüssigen Strom speichern, der dort entsteht, wo gerade Sonne und Wind im Überfluss vorhanden sind. Mitglieder der „sonnenCommunity“ erhalten sogar dauerhaft kostenfreien Strom zur Deckung des Eigenbedarfs, wenn sie ihre „sonnenBatterien“ dem öffentlichen Stromnetz als kurzfristigen Zwischenspeicher zur Verfügung stellen.

Das Ganze funktioniert dann folgendermaßen: Durch intelligente Stromzähler – sogenannte Smart Meter – kann eine Software zu jeder Zeit erkennen, wie viel Strom produziert und verbraucht wird. Ist zu viel Strom vorhanden, kann er in den Batterien gespeichert werden. Besteht dagegen eine hohe Nachfrage, kann der Strom aus den Batterien ins Netz gespeist werden. So wird sichergestellt, dass immer ausreichend Energie verfügbar ist.

Die Demokratisierung der Stromversorgung hat begonnen. Ist das das Ende der Energieriesen?

Benötigen Sie einen Energieausweis oder eine Energieberatung? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

Foto: © DiyanaDimitrova

Warum Sie auf gute Immobilienfotos nicht verzichten können

Angesichts der hohen Nachfrage meinen viele, dass sich ihre Immobilie auch mit schlechten Fotos schnell verkauft. Schlechte Fotos führen aber häufig zu unnötigen Besichtigungen, bei denen Interessenten sagen: „Das habe ich mir anders vorgestellt.“ Und auch des Preis der Immobilie können Sie besser durchsetzen, wenn sich der positive Eindruck von den Fotos vor Ort bestätigt. Faustregel: Je besser die die Fotos, desto leichter können sich Interessenten entscheiden, ob Ihre Immobilie für sie in Frage kommt.

Der Gesamteindruck zählt! Wir kennen es aus der Werbe- und Lebensmittelindustrie: Weniger ist oft mehr. Fotos von Immobilien wirken besser, wenn sie einen „aufgeräumten“ Eindruck machen. Sind Räume vollgestellt, stört das die Vorstellungskraft des Interessenten und es fällt ihm schwer, seine zukünftige Wohnung zu sehen. Experten raten: Wenn Sie Fotos von möblierten Räumen oder Garten und Hof machen, sollten diese „entpersonalisiert“ werden. Also private Gegenstände, wie Kleidung, Zahnbürsten, Rasenmäher oder Ähnlichem, sollten im Bild nicht zu sehen sein. Zu empfehlen sind Probefotos, um solche störenden Kleinigkeiten zu entdecken.

Ebenso wichtig für überzeugende Immobilienfotos sind helle Zimmer. Zugezogene Vorhänge oder Jalousien sowie Gegenlicht verdunkeln Räume und Außenansichten einer Immobilie. Helle Räume sind einladender. Sollte jedoch die pralle Sonne ins Zimmer scheinen, werden Fotos überbelichtet. Deshalb ist es sinnvoll, die Zeit genau abzupassen, wann ideales Licht herrscht. In solchen Fällen kann aber auch mit Vorhängen oder Jalousien nachgeholfen werden, für optimales Licht zu sorgen. Mit einer Profikamera kann über die Blende und die Verschlusszeit die Lichtmenge reguliert werden.

Ein gutes Foto Ihrer Immobilie ist aber auch von der Perspektive abhängig. Wird sie falsch gewählt, können Haus oder Räume verzerrt oder Größenverhältnisse falsch erscheinen. Wirkt ein Zimmer kleiner als es tatsächlich ist, können potentielle Käufer abgeschreckt werden. Dabei spielt auch das Objektiv eine Rolle. Wenn Sie so viel Raum wie möglich auf das Foto bekommen möchten, sind Weitwinkelobjektive sinnvoll. Jedoch kann ein Weitwinkelobjektiv Räume auch zu groß erscheinen lassen. Das kann zu unnötigen Besichtigungen führen, bei denen Interessenten feststellen, dass Ihre Immobilie doch zu klein ist. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass keine Linien stürzen. Denn das führt zu Raumverzerrungen. Um gerade Linien, beispielsweise bei Ecken von Wänden, Türen oder Fenstern, zu erhalten, sollte die Kamera gerade gehalten werden. Dabei empfiehlt sich, das Foto aus etwa einem Meter Höhe zu schießen.

Stimmen am Ende immer noch kleine Details am Foto nicht, können diese leicht nachbearbeitet werden. Falls doch Linien nicht senkrecht sind, können Sie den Bildausschnitt etwas anpassen, entzerren und begradigen. Auch bei Fotos, die zu dunkel sind, können die Helligkeit und der Kontrast leicht verstärkt werden. Aber achten Sie darauf, es mit der Aufbesserung nicht zu übertreiben. Wenn Interessenten sehen, dass das Foto zu stark bearbeitet ist, könnten Sie skeptisch werden.

Wie Sie Ihre Immobilie mit Home Staging aufpeppen, erfahren Sie in einer unserer folgenden Ausgaben.

Haben Sie für solchen Aufwand keine Zeit? Oder haben Sie fragen, wie Sie perfekte Immobilienfotos machen können? Kontaktieren Sie uns! Wir übernehmen das für Sie.

Foto: © KatarzynaBialasiewicz

Von der Wohnung zum Gewerbe oder doch lieber andersrum?

Sie wollen aus Ihren alten Büroräumen eine Wohnung machen oder haben ein Haus geerbt, das Sie lieber als Gewerbefläche nutzen würden? In Deutschland ist jedem Gebäude eine Nutzung zugeschrieben. Wir erklären, wie Sie die ändern können und wann sich eine Änderung überhaupt lohnt.

Wenn Sie eine Nutzungsänderung in Betracht ziehen, stellen Sie sich vermutlich die Frage: Lohnt sich das überhaupt oder bezahle ich hier für die Umbauten viel zu viel Geld? Eine Änderung der Nutzungsart wird immer dann interessant, wenn Sie selbst davon profitieren können oder wenn Sie glauben, dass Sie für eine andere Immobilienform mehr Miete oder einen höheren Verkaufspreis verlangen können.

Doch warum muss eine Nutzungsänderung überhaupt beantragt werden? Die Anforderungen an private Wohnräume und Gewerbeflächen lassen sich nicht eins zu eins übertragen. Für Brand-, Lärm und  Schallschutz gelten unterschiedliche Auflagen. Auch was die Innenausstattung der Räumlichkeiten betrifft, sind die Standards sehr verschieden. Eine Wohnung braucht eine Dusche und eine Küche, in Bürogebäuden wird hingegen stärkerer Wert auf die richtige Anzahl an Toiletten gelegt. In den meisten Fällen bedeutet das, dass Sie vor einer Nutzungsänderung um einen Umbau nicht herumkommen.

Hinzukommt, dass in einigen Lagen die Nutzungsänderung von vornherein ausgeschlossen ist. Aus einer Gewerbeimmobilie in einem reinen Industriegebiet, werden Sie kaum ein Wohnhaus machen können. Gleiches gilt für ein Gewerbe im ausgewiesenen Wohngebiet. Ausnahmen bestehen zum Beispiel bei freiberuflichen Tätigkeiten.

In Zeiten, in denen Wohnraum knapp ist und Gewerbeflächen oft leer stehen, bietet sich die Transformation vom Gewerbe zur Wohnung natürlich an. Im Zweifelsfall werden Sie so endlich die Verkaufsfläche los, die schon seit Jahren leersteht. Allerdings sollten Sie bevor Sie eine Entscheidung treffen immer einen Experten zu Rate ziehen, der einschätzen kann, ob die Baukosten am Ende nicht den zu erwartenden Gewinn übersteigen.

Aus Vermarktungs- oder Gewinngründen lohnt sich ein Umwandlung von einer Wohn- zur  Gewerbefläche momentan dementsprechend nicht oder nur in bestimmten Regionen. Diese Nutzungsänderung ist nur dann interessant, wenn ein Eigenbedarf für Büroräume oder andere gewerbliche Räume besteht. Arbeiten Sie selbständig und alleine, so ist das wenig problematisch, doch sobald Sie Mitarbeiter einstellen, müssen Sie sich an die Auflagen des Arbeitsschutzgesetzes halten. Auch hier ist es also sinnvoll, ihre Situation von einem Experten überprüfen zu lassen.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die Nutzung Ihrer Immobilie zu ändern, müssen Sie dafür einen entsprechenden Antrag beim Bauamt Ihrer Gemeinde stellen. In diesem Antrag müssen Sie bereits aufführen, welche baulichen Veränderungen Sie für die Nutzungsänderung durchführen wollen. Auch wenn Sie glauben, an Ihrer Immobilie keine Umbauten vornehmen zu brauchen, müssen Sie die Nutzungsänderung zunächst beantragen, da eine nicht gestattete Änderung als Zweckentfremdung gilt.

Sie haben eine Immobilie bei der eine Nutzungsänderung in Frage kommt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

Foto: © KatarzynaBialasiewicz

Was tun wir gegen die Pollen?

Niesen, verstopfte Nase, Juckreiz im Hals und an den Augen begleiten viele Menschen im Frühjahr. Oft schlagen Sie sich die Nächte um die Ohren, weil entweder bei offenem Fenster Nase und Rachen krabbeln oder bei geschlossenem Fenster die Frischluft fehlt. Doch dagegen gibt es Abhilfe.

Circa 13 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Heuschnupfen. Nachdem im April schon unter anderem Birke, Pappel, Esche die Heuschnupfensaison gestartet haben, geht es jetzt im Mai mit Flieder, Weizen, Gräsern und vielen anderen erst richtig los. Wer sein Haus vor Pollen schützen will, kann zu folgenden Maßnahmen greifen.

 

  1. Richtig lüften

In der Pollenflugzeit kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Auf dem Land fliegen die meisten Pollen zwischen vier und sechs Uhr morgens. Hier sollten die Fenster geschlossen bleiben. In der Stadt hingegen ist die Zeit zwischen sechs und acht Uhr morgens sowie 19 und 24 Uhr günstig, um zu lüften. Außerdem sollte jeder Regen genutzt werden, denn er reinigt die Luft vom Blütenstaub.

 

  1. Pollenschutzgitter

Fenster und Balkontüren lassen sich mit einem engmaschige Pollenschutzgitter bei Tag und Nacht dichtmachen. Ein Klettband wird in die Rahmen geklebt und das Gitter daran befestigt. Auch gibt es Gitter auf fertigen Spannrahmen. Diese werden über Einhängewinkel angebracht. Empfehlenswert sind die Produkte, die das Gütesiegel des Polleninformationsdienstes (PID) oder der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) tragen.

 

  1. Luftreiniger

Wer eine Lüftungsanlage für das Haus besitzt, kann Pollenfilter einsetzen. Als Alternative gibt es auch mobile Luftreiniger. Solche sind im Baumarkt oder Elektrofachhandel erhältlich und werden mit Strom betrieben. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät nicht zu viel Lärm verursacht und seine Größe für den Raum angemessen ist. Besonders für Menschen, die sehr stark unter ihrer Allergie leiden, kann eine solche Anschaffung lohnenswert sein.

 

  1. Täglich saugen und wischen

Durch Ein- und Ausgehen werden beständig Pollen in die Wohnung getragen. Besonders im Teppich und in Textilmöbeln bleiben diese hängen. Tägliches Saugen, besonders mit einem Staubsauger mit Mikrofilter, kann die Symptome lindern. Auch glatte Flächen wie Fensterbänke und Fußböden  sollten öfters gewischt werden.

 

  1. Kleidung und Haare öfters waschen

Auch in Haaren und Kleidung bleiben Pollen haften. Wer sich länger draußen aufgehalten hat, zieht sich im Haus besser um. Die Kleidungsstücke sollten nicht im Wohn- und Schlafraum abgelegt werden und möglichst bald gewaschen werden. Ebenso auch Bettwäsche und Vorhänge. Die Wäsche sollte dann natürlich nicht im Freien sondern in der Wohnung getrocknet werden. Haare waschen vor dem Schlafengehen trägt dazu bei, die Pollen nicht mit ins Bett zu tragen.

 

Foto: © Alkimson

Intelligent Strom zählen

Die Waschmaschine anwerfen oder das Elektroauto laden, wenn der Strom gerade günstig ist. Intelligente Messsysteme sollen es möglich machen und helfen Geld zu sparen. Sie sind vernetzt und kommunizieren mit unseren Haushaltsgeräten. Aber lohnen sich die intelligenten Zähler?

Noch haben die meisten Menschen in Deutschland einen schwarzen Kasten an der Wand hängen, in dem sich eine Scheibe dreht. Doch die Tage des alten Stromzählerkastens sind – Achtung! Wortspiel – gezählt. In Zukunft wird auch der Strom digital gemessen. Die intelligenten Messsysteme – sogenannte Smart Meter – bestehen aus einem digitalen Stromzähler und einem Kommunikationsmodul. Während der Stromzähler permanent Daten sammelt, überträgt das Kommunikationsmodul die Daten über das Internet an Stromversorger und Netzbetreiber.

Klassische Stromzähler können nur die Summe des verbrauchten Stroms anzeigen. An den digitalen Zählern kann der Verbraucher ablesen, wann er wie viel Strom verbraucht hat – egal, ob gestern, letzte Woche oder im letzten Monat. Die laufend gesammelten Zählerstände werden vom Gerät ausgewertet und an den Stromlieferanten übermittelt. Dadurch ist denkbar, dass in Zukunft der Stromverbrauch exakt abgerechnet werden kann und keine Abschlagszahlungen mehr nötig sind. Außerdem ist eine Hoffnung, dass Verbraucher so zum Stromsparen angeregt werden.

Mit den gesammelten Daten können dadurch nicht nur Haushaltsgeräte überprüft werden, die über die Steckdose angeschlossen sind, sondern auch Geräte wie Durchlauferhitzer, Elektroherd oder Beleuchtung. Sogar die Photovoltaikanlage lässt sich damit überwachen. So lässt sich nachvollziehen, wann Strom verschwendet wird oder die Photovoltaikanlage Strom zu einem guten Preis ins Netz einspeisen lässt. Das lässt sich natürlich auch alles per App steuern. Für das Smart Home bedeutet das, das elektrische Geräte an- oder abgeschaltet werden können, je nachdem, wann der Strom günstig ist, wie nachts zum Beispiel.

Einen Haken hat die Sache. Wie jedes Gerät, dass Daten über Funk oder Kabel überträgt, ist auch ein Smart Meter angreifbar. Aus den Daten können Erkenntnisse über Alltag, Gewohnheiten und Lebensstandard der Verbraucher gewonnen werden. Oder Hacker könnten den Stromzähler manipulieren. Deshalb müssen die Geräte auch geschützt werden. Und an der Sicherheit hapert es noch. Neun Hersteller haben ihre Geräte beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingereicht. Keines dieser Geräte hat das BSI zertifiziert. Woran das liegt, ist noch unklar, weil das BSI wegen Vertraulichkeit keine Auskünfte geben kann.

Ob sich ein smarter, sparsamer Stromzähler derzeit lohnt, ist also noch eine offene Frage. Zukünftig können sie aber nützliche Helfe sein. Einige Hersteller und Stromversorger rechnen mit einer Zertifizierung durch das BSI bereits in diesem Jahr.

 

Foto: © scyther5

Lohnendes Investment

Das Büro mit anderen zu teilen liegt im Trend. In vielen Ballungszentren steigt das Interesse an Coworking-Flächen. Denn es ist ein lohnendes Investment. Eine Win-Win-Situation sowohl für Vermieter als auch Mieter. Egal, ob Selbständige, junge oder etablierte Unternehmen – alle schätzen die Vorteile des Büroteilens.

Kaum ein anderer Sektor des Immobilienmarktes ist so wachstumsstark wie Coworking Spaces. Diese Büroflächen können Unternehmen und Selbständige mieten. Die Infrastruktur – wie Internet, Netzwerk, Telefon, Drucker, Scanner, Fax, Beamer, Besprechungsräume – wird den Mietern zur Verfügung gestellt. Denn diese sind sowohl interessant für Selbständige, die dort Netzwerke knüpfen, als auch für junge Unternehmen, die schnell ein günstiges Büro benötigen. Aber auch etablierte Unternehmen, die expandieren, sehen den Benefit. Waren es zunächst Großraumbüros, gibt es inzwischen auch Mischformen aus Großraum- und Einzelbüros.

Dadurch, dass mehrere Mieter ihre Ressourcen bündeln, können sie sich auch mehr Luxus leisten. In vielen Coworking Spaces befinden sich großzügige Freizeitbereiche mit Kicker, Tischtennisplatte und Ähnlichem, die gerade in der Kreativszene gefragt sind. Damit sollen hochqualifizierte Mitarbeiter angeworben werden. Beispielrechnungen zeigen, dass eine Coworking-Fläche für ein Team von 15 Mitarbeitern auf einen Zeitraum von drei Jahren annähernd das Gleiche kostet wie für ein traditionelles Büro.

Wer seine Büroflächen flexibel anbietet, erweitert damit natürlich den Interessentenkreis und erhöht die Nachfrage am eigenen Objekt. Da die Mietkosten von mehreren Parteien getragen werden, entstehen auch Möglichkeiten für entsprechend höhere Raten. Zudem können Vermieter ohne Erweiterung ihres Portfolios ihr Risiko streuen, indem sie ihre bis dahin an Einzelfirmen vermieteten Räumlichkeiten mehreren Parteien öffnen.

Bisher befinden sich Coworking Spaces mehr oder weniger zentral in den Innenstädten, denn sie müssen in der Regel mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sein. Dabei eignen sich so gut wie alle Objektarten: Neubauten, Denkmalgebäude oder ehemalige Fabrikhallen. Ein gewisser Designanspruch sollte aber erfüllt sein. Für Eigentümer lohnt es sich auf die Hilfe von Experten wie Innenarchitekten zu vertrauen. Dabei ist die Frage schwierig, welche zusätzlichen Flächen wie Küche, Meetingräume, Fitnessstudio Sinn machen und ob sich diese kostendeckend mit vermieten lassen. Für Kollektivflächen sind Mieten erzielbar, die 12 bis 20 Prozent über den Mieten herkömmlicher Flächen liegen, wie eine Analyse des Maklerhauses JLL ergab.

Außerdem ist es auch möglich, dass Teile selbstgenutzter Immobilien an Coworker (unter-) vermietet werden. So können Unternehmen ihre Risiken streuen und bei eigener Expansion aufgrund der kurzen Mietzeiten diese Flächen wieder hinzunehmen. Bei solchen Mischnutzungen müssen Vermieter von einer höheren Frequenz und Belebung der Allgemeinflächen ausgehen, weil mehr Personen auf weniger Raum unterkommen. Coworker wollen oft rund um die Uhr Zugang zu ihren Räumlichkeiten haben. Daher sollte der Vermieter über eine Zugangskontrolle oder moderne Schließsysteme nachdenken.

Foto: © Peshkova

Kein Babyboom in Städten mit teuren Immobilien

Seit 2011 steigen die Geburtenzahlen kontinuierlich. Aber es könnten mehr sein, wenn die Geburten in teuren Städten nicht zurückgingen. Laut einer aktuellen Studie des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung (BiB) besteht eine Verbindung zwischen den Geburten und bezahlbarem Wohnraum.

Auch 2016 ist die Zahl der Geburten wieder gestiegen. Mit 792.131 Neugeborenen waren es 54.556 Babys mehr als im Jahr davor. Das sind sieben Prozent. Allerdings zeigt die Studie des BiB erhebliche Regionale Unterschiede. In den Städten und Regionen mit hohen Kosten für Wohnraum werden im Schnitt nur 1,0 bis 1,2 Kinder geboren. So zum Beispiel in München, Düsseldorf, Köln, Passau, Kiel, Gera und Würzburg. Laut Forschungsdirektor des BiB Martin Bujard liegen die Ursachen für die niedrige Kinderzahl in vielen Kommunen unter anderem an dürftigen Betreuungsangeboten, „kinderfeindliche Wohnquartieren“ und zu wenig bezahlbarem Wohnraum. In vielen Städten fehle es an Wohnraum für Familien mit drei oder mehr Kindern. Das liegt auch an der derzeitig erhöhten Nachfrage nach Einraumwohnungen.

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,59 Kindern je Frau – laut Statistischem Bundesamt der höchste Wert seit 1973. Die Geburtenrate in den Städten würde sogar noch deutlich niedriger sein, wenn nicht die vergleichsweise hohe Kinderzahl von Migranten dazukäme. Von 184.660 Neugeborenen haben die Mütter eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das ist circa ein Viertel aller Neugeborenen. Während in den westdeutschen Flächenländern und in den Stadtstaaten die Zahl der Babys um durchschnittlich acht Prozent stieg, stieg sie in den neuen Bundesländern um nur vier Prozent.

In den Landkreisen Cloppenburg, Günzburg, Mühldorf am Inn, Vechta, Freudenstadt und Eichstätt werden die meisten Kinder geboren, im Schnitt 2,0 bis 1,9 Kinder pro Frau. Außerdem ist die Zahl auch höher in Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit, die überwiegend katholisch geprägt sind und die einen Männerüberschuss haben.

Laut Martin Bujard von BiB liegen die Geburtenraten auf dem Land deshalb höher, weil sich dort meistens mehr Freiräume für das Familienleben böten. Außerdem seien größere Freizeitangebote in der Stadt eine attraktive Alternative zum Elternsein. Bujard empfiehlt, dass Kommunen gezielt familienfreundliche Umgebungen schaffen, zum Beispiel stark verkehrsberuhigte Wohngebiete, in denen sich Kinder gefahrlos frei bewegen können. Bujard sagte laut Pressemeldung der dpa, dass in der Vergangenheit oft den Bedürfnissen des Autoverkehrs Vorrang eingeräumt wurde. Auch bei Bauvorhaben könnten Kommunen darauf achten, dass auch Wohnungen für große Familien entstehen. Wichtig blieben zudem nach wie vor hochwertige Kita- und Ganztagschulangebote. Auch flexible Arbeitszeitmodelle seien laut Bujard wichtig. „Viele haben nach dem zweiten Kind in der „Rush Hour“ des Lebens das Gefühl, dass ihnen schlicht die Zeit fehlt für weitere Kinder.“

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

 

Geschäftshaus in Weiden

Sehr geehrte Damen und Herren,

besser kann ein Standort nicht sein, zwischen dem Bahnhof und dem Einkaufszentrum, in Weiden.
Das Objekt liegt in einer sehr belebten Fußgängerzone. Desweiteren ist der langjährige Mieter ein regional bekanntes und etabliertes Mode-Unternehmen.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns hier über unsere Website oder wählen Sie diese Telefonnummer: 040 360 979 10

Lesen Sie gerne nach, was das Onlinemagazin Onetz darüber berichtet.

https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/wirtschaft/gebaeude-von-kundl-ruppert-steht-zum-verkauf-75-millionen-euro-fuer-beste-lage-d1817066.html

Wir suchen Mietflächen für Rusta

Wir haben das Exklusivmandat für RUSTA Flächen in Deutschland zu suchen. Unser Anforderungsprofil sieht wie folgt aus:
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Städte > 50.000 Einwohner
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Mietflächen
+ um 2.000 m² – 2.500 m²
+ ebenerdig mit mind. 70 angeschlossenen PKW-Stellplätzen
+ einfache Warenanlieferung für LKWs bis zu 40t
+ Mietvertragslaufzeit 10 Jahre
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Lage
+ in Fachmarktzentren oder an stark frequentierten Straßen
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Wir freuen uns von Ihnen zu hören. Senden Sie uns gerne ein Angebot zu!
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Ansprechpartner:
Florian Behlke
Email: florian.behlke@herkules.com

In Schwentinental steht diese hochwertige und vielseitige Immobilie zum Verkauf

Wir möchten Ihnen folgende Immobilie präsentieren. In massiver Bauweise wurde 1994 das Hauptgebäude in dem Gewerbegebiet Dreikronen/Liesenhörnweg in Schwentinental errichtet. Das Objekt wurde in 2001 um eine weitere Lagerhalle erweitert und in 2006 um den Anbau, in dem sich die Produktion und im Obergeschoss Mitarbeiterräume und eine Eventküche befinden. Zuletzt wurde das gesamte Gebäude in 2014 komplett modernisiert.

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Bei Interesse zögern Sie nicht unser Exposé anzufordern.
Oder kontaktieren Sie uns unter 040 360979-10

Verkauf einer Lager- und Büroimmobilie

Herkules Group vermittelt eine Lager- und Büroimmobilie in Neumünster mit dem Mieter Europart.

Nach eingehenden transaktionsvorbereitenden Maßnahmen hat die Herkules Group innerhalb von 2 Monaten ein
Objekt in Neumünster erfolgreich bei einer regionalen Vermögensverwaltung platziert.

Die Lager- und Büroimmobilie in der Havelstraße 35, in Neumünster wurde im Jahr 2002 mit einer Größe
von ca. 1.523 m² eigens für die Europart GmbH gebaut. Europart ist seit 60 Jahren erfolgreich am Markt für
Fahrzeugersatzteile aktiv und ist heute der führende Partner für Nutzfahrzeugwerkstätten sowie Betreiber
von Lkw-, Trailer-, Transporter- und Busflotten in Europa.

Aus strategischen Gründen entschlossen sich die bisherigen Eigentümer, die AM Invet I ApS (eine dänische Gesellschaft),
das Objekt zu veräußern. Im Zuge dessen wurde die Herkules Advisors GmbH mit einem exklusiven Verkaufsmandat beauftragt.

Der Gewerbestandort Neumünster hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. So wird das Industrie-
und Gewerbegebiet Süd derzeit um 43 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen erweitert, um der steigenden Nachfrage
gerecht zu werden. Diese dynamische Entwicklung, etwa 75% dieser Fläche wurde bereits verkauft, findet seitens der
Stadt breite Unterstützung. Der Abschluss des Vermittlungsauftrages ist nur der Anfang einiger Aktivitäten der
Herkules Group in Neumünster – das Immobilienunternehmen erwartet noch weitere Geschäfte in der wirtschaftlich, aufsteigenden Stadt im Norden.

Die Herkules Group hat in den vergangenen 18 Monaten mehr als 40 Immobilien an kaufstarke Investoren vermittelt.
Es handelt sich hierbei um Einzelhandelsimmobilien, Fachmärkte, Zinshäuser und Wohnimmobilien, die geografisch
über ganz Deutschland platziert sind.

@René Ravn

Fünf Fragen an René Ravn

Unser Geschäftsführer hat auf der #EXPO REAL ein kleines Interview für doe Immobilien Zeitung gehalten.
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“Fünf Fragen an René Ravn”
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Sie ma­chen die Ex­pan­si­on für den schwe­di­schen Non-Food-Dis­coun­ter Rus­ta in Deutsch­land. Wie läuft es?
Der ers­t La­den in Lü­beck ist in Be­trieb. Am ers­ten Tag stan­den 700 Leu­te vor dem Ge­schäft Schlan­ge.
Es wurden 240.000 Pro­spek­te in der Stadt ver­teilt. Heu­te er­öff­net die zwei­te Rusta Fi­lia­le, in Schwen­ti­nen­tal bei Kiel.
 
Was ha­ben Sie aus der bis­he­ri­gen Ex­pan­si­on gelernt?
In Kiel ha­ben wir den Markt schlüs­sel­fer­tig vom Ver­mie­ter über­nom­men, in Lü­beck ha­ben wir sel­ber um­ge­baut.
In Zu­kunft wer­den wir uns al­le Märk­te schlüs­sel­fer­tig lie­fern las­sen. Le­dig­lich ein­zel­ne Tei­le, z.B. die De­cke mit dem
Rus­ta-Lo­go, brin­gen wir aus Schwe­den mit.
 
Ha­ben Sie noch wei­te­re Miet­ver­trä­ge in Deutsch­land unterschrieben?
Noch nicht, aber fast. Ich ge­he von drei wei­te­ren Ver­trä­gen im Jahr 2017 aus.
 
Was sind die nächs­ten Schritte?
Zu­nächst er­öff­nen wir Fi­lia­len in Städ­ten mit mehr als 50.000 Ein­woh­nern in Schles­wig-Hol­stein und Meck­len­burg-Vor­pom­mern,
aber noch nicht Ham­burg und Ber­lin. Wir ge­hen Deutsch­land von Nor­den aus an, die­se Märk­te wer­den aus Schwe­den beliefert.
 
Wo liegt das Po­ten­zi­al von Rus­ta in Deutschland?
Un­ser CEO Gör­an Wes­ter­berg spricht von 300 Märkten.
 
Herkules Immobilienberater

Herkules NEWS

Wir haben erfolgreich die zweite Ladenfläche für unseren exclusiven Kunden RUSTA vermittelt.

Heute ist die Eröffnung im Ostseepark in Schwentinental.

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Bei Rusta aus Schweden können Sie Ihr Zuhause ganz einfach auffrischen, komplettieren und zu jeder Jahreszeit neue Inspirationen finden. Rusta hat alles, was Sie für Ihr Zuhause benötigen.
Das Sortiment umfasst die Bereiche Wohnen, Garten und Heimwerken bis hin zu Haushalt und Beauty – alles zu überraschend günstigen Preisen.

https://www.rusta.com/de/

Fehlt Ihnen die behördliche Nutzungsgenehmigung?

Unser Vermietungsmanagement ist sehr sorgfältig und kümmert sich um erforderlichen behördlichen Genehmigung.

Kontaktieren Sie gerne unseren Mitarbeiter
Herrn Behlke – 040 360979 26

Herkules Group – wir sind Ihr Partner für Ihre Wohn- und Gewerbeimmobilie!

 

Hanseatischer Investor hat fünf Wohn- und Geschäftshäuser erworben

Wir sind Stolz auf unser Team und jeden einzelnen Mitarbeiter.
Es hat sich ausgezahlt unser Engagement in die Aufbereitung der Objekt Dokumentation zu investieren.

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Wir konnten im Rahmen des Transaktionsmanagements einen hanseatischen Investor als Käufer für fünf Wohn- und Geschäftshäuser in Flensburg gewinnen. Der Verkäufer ist ein dänisches Family Office. Durch die permanenten Investitionen in den vergangenen Jahren in die Objekte konnte eine Vollvermietung erzielt werden.

Die fünf Objekte mit ihren 32 Einheiten liegen alle im Innenstadtbereich, unter anderem in der Großen Straße, der Haupteinkaufsmeile von Flensburg. Durch die zentrale Lage konnte mit den Gewerbemietern langfristige Verträge geschlossen werden. Aktuell sind 1.000 Quadratmeter Gewerbefläche und 2.212 Quadratmeter Wohnfläche vermietet. Errichtet wurden zwei der Immobilien zwischen 1905 und 1910, sowie drei zwischen 1970 und 1980.

www.immobilienmanager.de/paketkauf-in-flensburg/150/53821/

Herkules Immobilienverwaltung Management GmbH

****Herkules News****

Unser Herkules Team aus der Immobilienmanagement GmbH wird ab dem 01.07.17 vier neue Gewerbeimmobilien für die Immobilienverwaltung übernehmen. Wir freuen uns sehr über die vielfältigen Objekte und damit verbundenen Aufgaben.

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Möchten Sie auch Ihre Gewerbe- oder Wohnimmobilie von uns verwalten lassen?

Klicken Sie hier für ein Angebot>>>>>>>>

https://www.herkules.com/angebot-immobilien-verwaltung/

Die Herkules Group ebnet den Weg für die schwedische Einzelhandelskette Rusta

Die Herkules Group ebnet den Weg für die schwedische Einzelhandelskette Rusta, auf dem deutschen Markt.
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Rusta bietet preiswerte Produkte mit einer großen Auswahl in den Bereichen Inneneinrichtung, Garten, Freizeit, Schönheit und Gesundheit.

Die schwedische Einzelhandelskette betreibt in Schweden und Norwegen über 100 Märkte und hat das Ziel in Deutschland mit 500 weiteren Standorten ansässig zu sein.

Die Herkules Group hat den exklusiven Auftrag von Rusta erhalten, Mietflächen in Deutschland zu suchen. Die ersten zwei Flächen wurden jetzt unter Vertrag genommen. Die Expansion geht weiter und es werden Ladenflächen in der Größe von 2.200 qm², in Norddeutschland gesucht.

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Wir freuen uns schon sehr darauf und sind gespannt auf das neue Einkaufserlebnis.

Lesen Sie gerne was der Stern darüber schreibt:

www.stern.de/wirtschaft/news/ikea-als-vorbild–schweden-discounter-rusta-startet-in-deutschland

Die Herkules Group ebnet den Weg für die schwedische Einzelhandelskette Rusta, auf dem deutschen Markt!

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Rusta bietet preiswerte Produkte, mit einer großen Auswahl in den Bereichen Inneneinrichtung, Garten, Freizeit, Schönheit und Gesundheit.

Die schwedische Einzelhandelskette betreibt in Schweden und Norwegen über 100 Märkte – weitere 500 Filialen sollen in Deutschland an unterschiedlichen Standorten folgen.

Die Herkules Group hat den exklusiven Auftrag von Rusta erhalten, Mietflächen in Deutschland zu suchen. Die ersten zwei Flächen wurden jetzt unter Vertrag genommen.
Die Expansion geht weiter und es werden Ladenflächen in der Größe von 2.200 m², in Norddeutschland gesucht.

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Morgen (18.05.2017) eröffnet die erste Ladenfläche in Lübeck, wir freuen uns schon sehr darauf und sind gespannt auf das neue Einkaufserlebnis.

 

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/handel-konsumgueter/discounter-rusta-expandiert-in-deutschland-billig-einkaufen-auf-die-schwedische-art/19808510.html

 

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Schwedische Rusta-Kette kommt nach Deutschland

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Die schwedische Handelskette Rusta (rund 100 Filialen) beginnt in diesem Jahr ihre Expansion nach Deutschland. Im Mai soll in einem ehemaligen Edeka-Markt in Lübeck (Bei der Lohmühle 7) die erste deutsche Rusta-Filiale eröffnen. Kurze Zeit später folgt Filiale Nummer zwei in einem ehemaligen Sconto-Markt (Gutenbergstraße 1) in Schwentinental bei Kiel. In Lübeck belegt Rusta rund 2.430 qm Mietfläche, in Schwentinental etwa 2.200 qm.

Laut René Ravn, dessen Firma Herkules die Deutschlandexpansion von Rusta immobilienseitig begleitet, sind weitere Märkte zunächst in Schleswig-Holstein und im Westen von Mecklenburg-Vorpommern geplant. Der Händler braucht etwa 2.000 bis 2.500 qm Fläche. Rusta ist ein Discounter, der Artikel für Heim und Garten verkauft. Auf der Titelseite des Onlineauftritts sind Gartenmöbel, Grills und Trampolins zu sehen.

 

http://www.immobilien-zeitung.de/1000042531/schwedische-rusta-kette-kommt-nach-deutschland

 

Unser Team hat erfolgreich zwei Standorte für die schwedische Einzelhandels-Kette vermittelt.

++++News+++++++News+++++++News+++

Die Herkules Group Hamburg findet zwei Standorte und ebnet, durch den Abschluss zweier Mietverträge, den Weg,für eine am deutschen Markt noch unbekannte Schwedische Einzelhandels-Kette, Rusta! Nach vielen Standort-Prüfungen entscheidet sich das Unternehmen für die Standort Kiel und Lübeck! Die Schwedische Einzelhandels-Kette Rusta ist seit 30 Jahre aktiv in Schweden tätig und betreibt heuteca. 100 Läden. Ebenso ist Rusta seit vor ca. 3 Jahren auch in Norwegen aktiv geworden und betreibt dort etwa weitere 16 Läden. Rusta bietet preiswerte Produkte mit einer großen Auswahl in den Bereichen Inneneinrichtung, Garten, Freizeit, Schönheit und Gesundheit. Durch die Geschäftsführung des Unternehmens wurde 2016 beschlossen die Expansion nun auch für den deutschen Markt voran zu treiben. Rusta hat die Herkules Group exklusiv manda-tiert Mietflächen in Deutschland zu suchen. Die ersten zwei Flächen wurden jetzt unter Vertrag genommen. Das Baurecht wurde geschaffen und die Umbauarbeiten wurden begonnen. Nach Fertigstellung und Eröffnung wird dort bald ein breites Sortiment in den Bereichen Inneneinrichtung, Garten, Freizeit, Schönheit und Gesundheit angeboten. Rusta verkauft dort fast alles, was Sie für Ihr Zuhause und Ihr Leben daheim benötigen.Die Lagen und die Objekt- Eigenschaften der Standorte waren für das Unternehmen Rusta sehr wichtig. Insbesondere die ausreichende Verkaufsfläche, die gute Kunden-Frequenz und die Anfahrts- und Parkmöglichkeiten waren entscheidend für den Abschluss der Mietverträge. Rusta hat bereits ca. 4.630 Qm in den nördlichen Teil von Deutschland angemietet. Die Stand-orte Lübeck und Kiel wurden als erstes ausgewählt. Die beiden Flächen werden in kurzer Zeit eröffnet. Die Eröffnung für Lübeck ist für Mai 2017 geplant. Kiel (Schwetinental) folgt kurze Zeit später. In Lübeck, mit ca. 2.430 Qm, wurde die ehemalige Edeka-Fläche Bei der Lohmühle angemietet. Der Laden wird komplett nach Maßgabe Rusta`s Baubeschreibung umgebaut, und der Eingang wird in Abstimmung mit dem Vermieter in Richtung des Kundenstroms geöffnet. In Schwetinental bei Kiel geht es um eine Teil-Fläche des ehemaligen Sconto-Marktes. Die Mietfläche hier entspricht ca. 2.200 Qm. Die andere Teil-Fläche wurde von einem anderen Möbeldiscounter an- gemietet.

www.konii.de/news/schwedische-einzelhandels-kette