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Mehr Geld durch frischen Anstrich?

14. Mai 2019

Die Rasenkantensteine im Vorgarten verschwinden auf halbem Weg im Boden, im Keller ist die Wand feucht und im Bad haben mehrere Fliesen einen großen Sprung. Hausverkäufer stellen sich oft die Frage, ob sie vor dem Verkauf wieder Geld in die Hand nehmen und Mängel beheben sollen, um mehr aus dem Hausverkauf herauszuholen. Lohnen sich solche Abhilfemaßnahmen? Und wenn ja, welche?

Interessierte Personen begutachten Immobilien sehr genau auf der Suche nach Mängeln. Dies könnte letztendlich zu einer Reduzierung des Kaufpreises führen. Natürlich werden die Altbauten immer mit modernen Neubauten verglichen. Denn was vor einigen Jahren noch Standard war, ist heute obsolet. Aber ob die Aufrüstung auf den aktuellen Standard wirklich einen Unterschied macht, von Immobilie zu Immobilie.

In den meisten Fällen kann bei einer realen Erhöhung des Standards ein höherer Preis erzielt werden. Wird beispielsweise die alte Heizungsanlage durch modernste Technik ersetzt oder eine Fußbodenheizung installiert, wirkt sich dies auch auf den Verkaufspreis aus. Allerdings sind kosmetische Reparaturen nicht vom Tisch. Weil sie diejenigen verhindern können, die daran interessiert sind, den Preis zu senken. An einer alten und schmutzigen Fassade wirkt eine frisch verputzte, aber dennoch viel besser. Wenn die Wände frisch gestrichen werden, wirken die Räume ebenso hell und einladend. Lassen Sie sich von einem Immobilienprofi beraten, was sich wirklich lohnt. Denn oft haben Eigentümer potenzielle Kritikpunkte an Interessenten, die nicht auf dem Bildschirm erscheinen.

Sonderfälle sind Küche und Bad. Diese werden oft verwendet und sehen daher oft abgenutzt aus. Funktionieren diese nicht wie neu oder nach dem aktuellen Standard, sehen Kaufinteressenten oft Gründe für eine Preissenkung. Experten raten jedoch, genau abzuwägen, ob ein höherer Preis am Markt realisiert werden kann. Durch seine Marktkenntnisse kann hier ein professioneller Broker helfen.

Gelegentlich lohnt sich eine energetische Sanierung. Denn selbst ein alter Kessel, der einen ineffizienten Energieverbrauch hat, ist oft ein Grund für Käufer, den Preis zu senken. Schließlich will niemand hohe Heizkosten tragen. Dies gilt z.B. auch für Dämmung und neue Fenster. Doppelfenster sind zum Beispiel auch gehoben und können den Preis erhöhen.

Last but not least ist der Immobilienverkauf immer eine psychologische Angelegenheit. Käufer vermuten in einem renovierungsbedürftigen Haus oft mehr Mängel als in einem neu renovierten. Wenn der erste Eindruck bei potenziellen Käufern nicht gut ist, neigen sie oft dazu, den Preis senken zu wollen. Welche Maßnahmen sich am Ende lohnen, kann nicht allumfassend gesagt werden. Es ist ratsam, sich hier von einem Immobilienexperten beraten zu lassen.

Sie möchten wissen, ob sich eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

Photo: © SergeyNivens / Depositphotos.com