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Onlineshopping statt Kaufhausbummel – wohin entwicklen sich Gewerbeimmobilien wie Shoppingcenter?

26. Jan 2021

Corona hat den negativen Trend im Einzelhandel beschleunigt

Viele große Kaufhäuser und Shoppingcenter mussten in den letzten Jahren schließen. Schon seit Jahren von der Konkurrenz des Onlinehandels bedroht, droht nun vielen nach Ausbruch der Corona-Pandemie endgültig das Aus. Aber nicht nur die Kaufhäuser sind von der starken Krise betroffen, sondern der gesamte Einzelhandel in unseren Innenstädten. Kaufhäuser gehörten jahrzehntelang zu den zentralen Anlaufstellen deutscher Innenstädte. Günstige Preise und ein riesiges Warenangebot von Haushaltswaren über Modeartikel und Schreibwaren bis Spielzeug machten Kaufhäuser zu einem wahren Shoppingerlebnis. Während Onlinehändler inzwischen von Jahr zu Jahr Rekordumsätze machen, schrumpfen die Gewinne der Kaufhäuser und des stationären Einzelhandels zunehmend.

So veröden nun auch zunehmend die Einkaufsstraßen. Aber wie lassen sich die ehemaligen Kaufhäuser nutzen und unsere Innenstädte neu gestalten und attraktiver machen?

Die Architektur der Kaufhäuser ist oft eine Herausforderung

Aufgrund architektonischer und baulicher Besonderheiten der ehemaligen Kaufhäuser ist eine flexible und kostengünstige Nachnutzung der Immobilien oft kompliziert. Insbesondere die Architektur der Gebäude, mit ihren oftmals fensterlosen Fassaden und großen Räumen erfordert in der Regel bauliche Veränderungen.

Gemischte Konzepte sind ein erfolg versprechender Ansatz für die Zukunft

Der Umbau von Kaufhausimmobilien für alternative Einzelhandelskonzepte oder kleinere Shoppingcenter erwies sich oftmals auch nicht als erfolgreich. Besonders vielversprechend sind eher gemischte Konzepte wie sie teilweise in den USA schon sehr erfolgreich umgesetzt wurden. Dort findet sich nach dem Umbau der Immobilie neben dem Einzelhandel auch Platz für Büros, Wohnungen, Gastronomie, Pflege und sogar Hotelbetrieb. Im Erdgeschoss werden kleinere Einzelhandelsflächen fortgeführt, in den oberen Stockwerken wird oft Fläche für Büro und Wohnraum geschaffen. Aufgrund der verschiedenen Nutzungsarten verändert sich die Einnahmenstruktur, das hilft den Immobilien, sich auch in Krisenzeiten zu finanzieren. Zum Beispiel können Einnahmen aus Büro- oder Wohnraumvermietungen einen wegbrechenden Einzelhandel auffangen.

Wir ermitteln auch gern das Potenzial und die Herausforderungen Ihres Objekts, um ein Nutzungskonzept zu entwerfen, welches den Werterhalt Ihrer Immobilie sichert.
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